Das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner bei Berlin, eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, schreibt für das Forschungsprojekt „Der Wert der DDR-Architektur. Der Einfluss der Tätigkeiten der Treuhand-Liegenschaftsgesellschaft auf die öffentliche Wahrnehmung des baulichen Erbes der DDR“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Forschungsschwerpunkt „Zeitgeschichte und Archiv“ eine Stelle als
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d, 65%, TV-L E13)
aus, zunächst auf zwei Jahre befristet. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt untersucht seit Herbst 2023, was nach der deutschen Vereinigung aus öffentlichen Bauten wurde, die zum sogenannten „Volkseigentum“ der DDR gehörten. Das Projekt nimmt besonders öffentliche und betriebliche Gebäude wie Ferienheime, Kulturhäuser und Warenhäuser in den Blick. Daraus werden im Projekt Folgen dieses Wandels für die lokale Identität und Erinnerungskultur abgeleitet.
Im Projekt wurde bisher die Treuhand-Liegenschaftsgesellschaft als die zentrale Institution für die Verwaltung und Verwertung der DDR-Immobilienbestände analysiert. Mithilfe moderner Data-Science-Werkzeuge sollen diese Daten in einem digitalen Workflow strukturiert, ausgewertet und visualisiert werden. Weitere Infos zum Projekt unter: (dot)de/aktuelles/ddr-bauten-nach-1990).
Die jetzt im Projekt anstehenden Arbeiten umfassen die Finalisierung der Datenbank einschließlich Mapping-Visualisierung, die analytisch-inhaltliche Auswertung der Datenbank-Objekte sowie vor allem die Tiefenanalyse von 6-8 prototypischen Fallstudien mit besonders konfliktreichen und interessanten empirischen Beispielen von Bauten und ihrer Verwertung nach 1990.
Mitwirkung an der Finalisierung und Auswertung der Projekt-Datenbank und beim Mapping bzw. der Visualisierung der empirischen Befunde
Mitarbeit an organisatorischen Aufgaben im gesamten Forschungsprozess des Projekts
sehr guter Hochschulabschluss (Master), möglichst Promotion, in Geschichtswissenschaften oder einer anschlussfähigen Disziplin (z.B. Architekturgeschichte, Politikwissenschaft/Soziologie, Kulturwissenschaft, Anthropologie, Denkmalpflege)
erwünscht sind Kenntnisse der Digital History (u.a. Datenbank-Erfahrung, Mapping) sowie zu den Themenkomplexen postsozialistische Transformationsforschung und Geschichte des Immobilienmarkts der 1990er Jahre sowie damit verknüpfte sozialräumliche Zusammenhänge
sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift (weitere Sprachkenntnisse sind willkommen)
Das IRS bietet Ihnen eine abwechslungsreiche Tätigkeit, zu der neben der Tätigkeit im Forschungsprojekt die Mitarbeit im Forschungsschwerpunkt, weitere forschungsschwerpunktübergreifende interdisziplinäre Formate sowie Möglichkeiten der internationalen Kooperation gehören.
Vergütung und Sozialleistungen entsprechend TV-L
Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit mobilen Arbeitens
Familienfreundliche Arbeitsbedingungen – Das IRS ist seit 2015 als familienfreundlicher Arbeitgeber mit dem Zertifikat Berufundfamilie ausgezeichnet
Arbeitgeberzuschuss zum Job-Ticket
Das IRS gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Personen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG) und strebt eine offene und diskriminierungsfreie Arbeitskultur an. Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von Frauen. Bei gleicher Eignung werden Bewerber*innen mit Schwerbehinderung bevorzugt eingestellt.
Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS)
Das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung nimmt den Schutz persönlicher Daten ernst.