Mit der Einrichtung einer Fachstelle „Inklusiver Gewaltschutz“ will der LFSH strukturelle Barrieren im Gewaltschutz für Frauen mit Behinderungen identifizieren und konkrete Veränderungsprozesse anstoßen.
Der LFSH sucht für den Aufbau der Fachstelle „Inklusiver Gewaltschutz“
ab 01.06.2026 eine Referentin mit 20 Wochenstunden.
Die Stelle ist aufgrund der Jährlichkeit des Landeshaushalts zunächst befristet bis zum 31.12.2026. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt.
Ihre Aufgaben:
* Identifikation wiederkehrender Problemlagen und Zugangshürden im Gewaltschutz für Frauen und Mädchen mit Behinderungen durch - Austausch mit der Fachpraxis, z. B. Frauenfachberatungsstellen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie - Vernetzung mit Selbstvertretungsorganisationen.
* Dokumentation und Strukturierung von Arbeitsergebnissen / digitales Wissensmanagement
* Mitwirkung bei der Entwicklung von konkreten Maßnahmen zur Verbesserung des Gewaltschutzes
* Unterstützung bei der inhaltlichen Vor- und Nachbereitung von Terminen und Abstimmungsprozessen
Ihr Profil:
* ein abgeschlossenes Studium, z.B. im Bereich Sozialwissenschaft, Geisteswissenschaft, (Sozial-)Pädagogik o.ä.
* Grundkenntnisse im Bereich Gewaltschutz und Inklusion
* analytisches und lösungsorientiertes Arbeiten
* Spaß an Kommunikation im persönlichen und schriftlichen Kontakt
* Diversitätskompetenz und -sensibilität
* hohes Maß an Sorgfalt und Eigenständigkeit
Wir bieten:
* ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit eigenen Gestaltungsmöglichkeiten
* ein motiviertes Team mit feministischer Grundhaltung
* eine Vergütung in Anlehnung an den TV-L E 10
* die Bezuschussung eines Jobtickets
* eine flexible Arbeitszeitgestaltung
* einen Arbeitsort in Kiel mit Möglichkeit zum mobilen Arbeiten nach Absprache
Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Bewilligung der beantragten Projektförderung.