Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sucht:
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Projekt „Hearing Together - An Integrative Socio-Neuroscientific Perspective on Hearing & Social Behavior“
Vergütung
E13 TV-L
Stellenumfang
100% (teilzeitgeeignet)
Einrichtung
Fakultät I - Bildungs- und Sozialwissenschaften, Institut für Sozialwissenschaften
Dienstort
Oldenburg (Oldb)
Bewerbungsfrist
01.05.2026
Beschäftigungsbeginn
zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Befristet
für 4 Jahre (siehe weitere Informationen)
Über uns
Die Carl von Ossietzky Universität erhält vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und der VolkswagenStiftung aus der Förderlinie „Potenziale strategisch entfalten“ für ihre Profilschärfung und zur Stärkung ihrer nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit 22,5 Mio. Euro durch das Projekt „A Programme for Excellence. Developing Strengths and Building Potentials by Interdisciplinary and International Networking“. Dies soll u.a. mit der konsequenten Vernetzung über Landes- und Staatsgrenzen hinweg, der Förderung von Studierenden und Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen und der Stärkung der interdisziplinären Forschungsschwerpunkte in gesellschaftlich relevanten und innovativen Bereichen erfolgen.
Die Impulsgruppe „HearingTogether“ ist ein interdisziplinäres Teilprojekt der Fakultäten „Medizin und Gesundheitswissenschaften“ und „Bildungs- und Sozialwissenschaften“ unter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Schnettler, Prof. Dr. Ulla Licandro und Prof. Dr. Christiane Thiel. Das Projekt ist affiliiert mit dem Exzellenzcluster „Hearing4all“ und eingebettet in eine dynamische Forschungsumgebung im Rahmen der Northwest Alliance mit der Universität Bremen und einer Kooperation mit der Rijksuniversiteit Groningen.
Die Northwest Alliance bündelt derzeit ihre Forschungsaktivitäten mit dem Ziel, standortübergreifende Kooperationen weiter auszubauen und gemeinsame Drittmittelinitiativen zu stärken. Das Projekt bietet damit ein forschungsintensives und international vernetztes Umfeld mit vielfältigen Möglichkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit und Profilbildung.
Im Zentrum des Projekts steht die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Hörverlust und sozialen Beziehungen einschließlich der zugrunde liegenden sozialen und neuronalen Mechanismen im Rahmen von drei eng miteinander verknüpften Komponenten:
1. Analyse der Zusammenhänge zwischen Hören und sozialen (Unterstützungs-)Netzwerken auf Basis quantitativer und qualitativer Befragungsdaten;
2. Untersuchung des Zusammenspiels von Hörverlust und neuronalen Netzwerken, die mit sozialem Verhalten assoziiert sind;
3. Entwicklung eines theoretischen Rahmens unter Einbezug soziologischer Handlungstheorien sowie Ansätzen der theoretischen Neurowissenschaft.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebsite: .
Ihre Aufgaben
* Aufbereitung und Auswertung von Survey- und Paneldaten;
* Präsentation und Veröffentlichung der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Tagungen, in Berichten und in renommierten Fachzeitschriften;
* aktive Mitwirkung an der Projektplanung und Einwerbung von Drittmitteln;
* ggf. Erhebung und Auswertung qualitativer Daten;
* Vernetzung mit anderen Teams im Exzellenzcluster „Hearing4all“ und in der Northwest Alliance;
* Erwerb und Vertiefung von Betreuungs- und Lehrkompetenzen.
Ihr Profil
Einstellungsvoraussetzungen
* erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master of Arts) in den Sozialwissenschaften oder einem vergleichbaren einschlägigen empirischen Fach;
* Erfahrungen in der eigenständigen Planung und Durchführung wissenschaftlicher Studien;
* Erfahrungen im wissenschaftlichen Publizieren, demonstriert durch (Ko-)Autor*innenschaft in referierten wissenschaftlichen Zeitschriften;
* Fähigkeit zu eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten sowie zur konzeptionellen Weiterentwicklung von Forschungsfragen im Projektkontext;
* umfangreiche Erfahrungen in der quantitativen Analyse sozialwissenschaftlicher Surveydaten;
* fundierte Kenntnisse fortgeschrittener statistischer Analyseverfahren;
* fundierte Kenntnisse in einer statistischen Programmiersprache (z.B. R, Python, Stata);
* gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.
Von Vorteil sind
* eine abgeschlossene Promotion oder eine zeitnah zum Abschluss stehende Promotion;
* fundierte Kenntnisse statistischer Analyseverfahren für Längsschnitt- und Mehrebenendaten sowie in der Aufbereitung und Analyse komplexer Paneldaten;
* fundierte Kenntnisse in einem dem Projektthema angrenzenden Forschungsgebiet (z.B. Neurosoziologie, Hörforschung, Alter(n)sforschung, medizinische Soziologie, soziale Netzwerkforschung, Gesundheitswissenschaften, Versorgungsforschung, Familienforschung);
* Erfahrungen in der Erhebung und Auswertung qualitativer Daten;
* Publikationserfahrung in internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften;
* Erfahrung in interdisziplinärer Zusammenarbeit.
Wir bieten
* die Einbindung in ein innovatives Forschungsprojekt;
* die Mitwirkungen in einer dynamischen Arbeitsgruppe;
* Möglichkeiten zur Qualifizierung, beispielsweise über eine Habilitation;
* Einblick in andere Forschungsprojekte;
* sichere Vergütung nach Tarifvertrag (TV-L) inkl. Jahressonderzahlung; betriebliche Altersvorsorge (VBL) und vermögenswirksame Leistungen;
* 30 Tage Urlaub, 24.12. und 31.12. arbeitsfrei;
* gleitende Arbeitszeit und die Möglichkeit, anteilig im Home-Office zu arbeiten;
* Zugang zur universitären Kinder- und Ferienbetreuung;
* ein vielfältiges kostenloses Weiterbildungsangebot, Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie weitere Service-, Beratungs- und Sportangebote;
* einen modernen Arbeitsplatz in verkehrsgünstiger Lage mit kostenlosen Parkplätzen und guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr;
* eine gute Infrastruktur mit Mensa, Cafeterien und Bibliothek sowie Geschäften und Restaurants in der Nachbarschaft
* interessante Kontakte auf einem lebendigen Campus.
Unser Anspruch
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Weitere Informationen
Nach positiver Gesamtevaluation des Projekts und vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Mittel besteht evtl. die Möglichkeit der Verlängerung um 1 Jahr.
Kontakt
Fragen zur Stelle beantwortet Ihnen gerne Prof. Dr. Sebastian Schnettler ( ).
Jetzt bewerben
Bitte senden Sie bis zum 01.05.2026 Ihre Bewerbung per E-Mail an
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen bitte in einem einzigen PDF-Dokument mit dem Stichwort „Impulsgruppe HearingTogether“ an das Institut für Sozialwissenschaften.
Reisekosten, die im Rahmen der Vorstellungsgespräche entstehen, können leider nicht erstattet werden.
Vorteile an der Universität Oldenburg
30 Tage Urlaub
Sichere Vergütung nach Tarif
Betriebliche Altersvorsorge
Weiterbildungsmöglichkeiten
Flexible Arbeitszeit
Gesundheitsmanagement
Mobiles Arbeiten
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Unterstützung bei der Kinderbetreuung
Hochschulsport
Zertifikat Fahrradfreundlicher Arbeitgeber
Corporate Benefits