Promotionsstelle / Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d) im Projekt: „Jewish Literary Legacies of Colonialism after Decolonization“
Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI), Leipzig
“Ambivalent Pasts: On Jewish Colonial Experiences” ist ein gemeinsames Forschungsprojekt des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) in Leipzig, des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz und des Centre Marc Bloch in Berlin. Ziel des Projekts ist es, anhand von vier Einzelstudien einen differenzierten Blick auf die Verflechtungen von jüdischen Erfahrungen, kolonialer Herrschaft, antikolonialen Bewegungen und Prozessen der Dekolonisierung zu gewinnen. Um in den öffentlichen Debatten vorherrschenden Dichotomien zu unterlaufen, rückt das Projekt die ambivalente jüdische Position zwischen Inklusion und Exklusion, Einheimischem und Fremdem, Kolonisierenden und Kolonisierten in den Fokus. Das Projekt wird voraussichtlich ab Januar 2026 im Rahmen des Programms „Leibniz-Kooperative Exzellenz“ gefördert.
Im Rahmen des Projekts ist am DI zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:
Promotionsstelle / Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m/w/d) 65 % VZÄ (26 Stunden/Woche)
Unter dem Arbeitstitel „Jewish Literary Legacies of Colonialism and Decolonization” soll am DI eine an der Universität Leipzig einzureichende Dissertation entstehen. Zur Beantwortung dieser und verwandter Fragen kann die Dissertation etwa die ägyptisch-jüdische Autorin Jacqueline Kahanoff (1917–1979) oder biografisch ähnlich geprägte Zeitgenoss:innen in den Mittelpunkt stellen. Mitwirkung an den Veranstaltungen des Projekts „Ambivalent Pasts“, einschließlich der Organisation der geplanten Workshops und Konferenz
Sehr gutes abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in einem inhaltlich einschlägigen Fachgebiet (z. B. Neuere und Neueste Geschichte, Literaturwissenschaft, Judaistik/Jüdische Studien, Nahoststudien)
Fließende Englischkenntnisse; Deutschkenntnisse sind erwünscht
Gute Kenntnisse in den für den Forschungsgegenstand einschlägigen Fremdsprachen (z. B. Französisch, Hebräisch, Arabisch)
Basis EDV-Kenntnisse
Vergütung und Sozialleistungen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) inklusive Jahressonderzahlung sowie zusätzlicher betrieblicher Altersvorsorge (VBL)
Arbeitsvertrag mit einer Arbeitszeit von 65 % einer Vollzeitstelle (26 Stunden pro Woche) für einen Zeitraum von 3 Jahren, flexible Arbeitszeiten
Ein spannendes Arbeitsumfeld in einem international und interdisziplinär geprägten Umfeld
flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen der Erfordernisse des Arbeitsgebietes (Gleitzeitregelung) sowie Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle qualifizierten Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität oder ethnischer und sozialer Herkunft. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow