Das Friedrich-Loeffler-Institut gehört zu den weltweit führenden Forschungsinstituten auf dem Gebiet der Tierseuchen, des Tierschutzes, der Tierhaltung, der Tierernährung und der Nutztiergenetik. Es gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat und unterrichtet und berät die Bundesregierung auf diesen Gebieten.
Das Institut für Epidemiologie (IfE) am Hauptsitz Greifswald - Insel Riems möchte zum nächstmöglichen Zeitpunkt den Dienstposten einer/eines
stellvertretenden Institutsleiterin / stellvertretenden Institutsleiters (m/w/d)
(Direktorin und Professorin/Direktor und Professor, Besoldungsgruppe B1 der Bundesbesoldungsordnung bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen und sonstigen Voraussetzungen oder Tarifbeschäftigte / Tarifbeschäftigter mit außertariflichem Entgelt in Höhe der Dienstbezüge nach Besoldungsgruppe B1 BBesO) in Vollzeit besetzen.
Aufgaben:
Das Spektrum der Aufgabenfelder, die leitend mit den anderen Mitarbeitenden des IfE bearbeitet werden sollen, umfasst die systemische, transdisziplinäre Erfassung und unabhängige Analyse komplexer Tiergesundheitsdaten, die Erstellung von Risikobewertungen und die Entwicklung von Strategien für die Gesunderhaltung von Tieren und damit auch Menschen. Dazu gehören Forschungsarbeiten zur Surveillance, Entstehung, Einschleppung und Ausbreitung von Tierkrankheiten und Zoonosen sowie die Untersuchung relevanter Einflussfaktoren.
Weitere Aufgabenfelder liegen in der Evaluierung von innovativen diagnostischen Testsystemen, der statistischen und mathematischen Modellierung, der Biomathematik und der Informationstechnologie.
Die aktive Förderung der kollegialen Zusammenarbeit mit den anderen Fachinstituten des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) sowie die Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien ist ebenfalls eine wichtige Aufgabe.
Anforderungen:
1. Abgeschlossenes Hochschulstudium der Veterinärmedizin mit Approbation
2. Abgeschlossene Fachtierarzt-Qualifikation
3. Abgeschlossene Habilitation
4. Langjährige Erfahrung in der Veterinärepidemiologie
5. Leitung einer eigenen Arbeitsgruppe
6. Erfahrung im Management interdisziplinärer Forschungsprojekte
7. Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln
8. Sehr gute Kommunikationsfähigkeit in Deutsch und Englisch
Von Vorteil sind:
9. Erfahrung in der Abstimmung mit Veterinärbehörden
10. Erfahrung in der Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien
11. Erfahrung in Ausbruchsepidemiologie
Eine selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise, eine gute Arbeitsorganisation, Motivation und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten und Teamfähigkeit sowie Belastbarkeit werden vorausgesetzt.
Die Tätigkeit beinhaltet den Einsatz im Sicherheitsbereich, was eine Sicherheitsüberprüfung gem. Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) und besondere Schutzvorkehrungen vor Gesundheitsgefahren erfordert. Die persönliche und gesundheitliche Eignung ist daher Voraussetzung für die Stellenbesetzung.
Unser Institut engagiert sich für ein familienfreundliches Arbeitsumfeld durch flexible Arbeitszeiten sowie die grundsätzliche Möglichkeit zur Teilzeitbeschäftigung. Zu unseren Sozialleistungen gehören ein betriebliches Gesundheits- und Wiedereingliederungsmanagement, eine betriebliche Sozialberatung, sowie vermögenswirksame Leistungen.
Das FLI hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Leitungspositionen zu erhöhen und fordert Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.
Wir leben ein diverses und weltoffenes Miteinander. Das Friedrich-Loeffler-Institut verpflichtet sich zur Inklusion. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderungen sind daher ausdrücklich erwünscht. Diese werden im Auswahlverfahren bevorzugt berücksichtigt.