Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet in Teilzeit (19 Std./Woche) eine Wissenschaftliche Hilfskraft (WHB) (m/w/d) im Forschungsprojekt ZuDe – ZukunftsDialog Energie: Tiefengeothermie als Impuls im Strukturwandel Die Forschungsgruppe Partizipation und Transformation ist seit vielen Jahren erfolgreich im Bereich der Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung aktiv und arbeitet an aktuellen inter- und transdisziplinären Herausforderungen der Nachhaltigkeitstransformation – mit Schwerpunkt auf transformativen Methoden, partizipativer Governance sowie Bürger- und Stakeholderbeteiligung. Als WHB unterstützen Sie im Verbundprojekt ZuDe die sozialwissenschaftliche Begleitung der Entwicklung von Tiefengeothermie im Rheinischen Revier. Ziel des Verbundvorhabens ist es, im Rahmen der Begleitforschung zum Reallabor Geothermie Rheinland neue Wege partizipativer Öffentlichkeits- und Stakeholderbeteiligung im Kontext eines technisch und gesellschaftlich herausfordernden Transformationsprozesses zu entwickeln, zu erproben und wissenschaftlich zu begleiten. Mitarbeit an der Vorbereitung und Durchführung der empirischen Forschung (z. B. teilnehmende Beobachtung, Leitfadeninterviews; ggf. im Rheinischen Revier) qualitative Aufbereitung und Auswertung des Datenmaterials (z. B. mit MAXQDA) Recherche von Literatur und Dokumenten (z. B. Presseartikel) sowie ggf. Social-Media-Postings im Kontext Tiefengeothermie/Energiewende Mitarbeit an akademischen und praxisorientierten Publikationen grafische Aufbereitung/Visualisierung von Ergebnissen (z. B. Abbildungen, Ergebnis-Slides, Layout-Zuarbeit) Ihr Profil: abgeschlossenes Bachelorstudium in Sozial-/Politik-/Wirtschafts-/Planungs-/Nachhaltigkeitswissenschaften, Geographie oder einem vergleichbaren Studiengang selbstständige, zuverlässige und motivierte Arbeitsweise Interesse am Themenfeld Energiewende/Nachhaltigkeit und sozialwissenschaftlicher Forschung fundierte Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten Wünschenswert sind: erste Erfahrungen im Bereich qualitativer und/oder quantitativer Forschung (z. B. Durchführung/Auswertung von teilnehmender Beobachtung oder Leitfadeninterviews/Fragebogenerstellung und Auswertung quantitativer Daten) Vorkenntnisse im Themenfeld Energiewende (hier: Tiefengeothermie/Strukturwandel) Erfahrungen mit MAXQDA und/oder qualitativer Inhaltsanalyse oder R/SPSS Fähigkeiten in Mediengestaltung/Grafikdesign/Layout/öffentlichkeitswirksamen Texten Umfang: TeilzeitDauer: befristet, 1 JahrBeginn: zum nächstmöglichen ZeitpunktBewerben bis: 10.04.2026 Wir bieten: Weitreichende Einblicke in ein spannendes Forschungsfeld mit starkem Praxisbezug und unmittelbarer Relevanz für die Energiewende Abwechslungsreiche Aufgaben und Lernfelder in einem motivierenden Umfeld eines Forschungsteams Einblicke in interdisziplinäre Methoden und Arbeitsweisen der Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung „Selbstständig“ bedeutet nicht alleingelassen: Austausch auf Augenhöhe in einem interdisziplinären, unterstützenden Team Weitergehende Informationen: Die Beschäftigung erfolgt als wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelor-Abschluss und richtet sich nach § 6 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG). Der Stundenlohn beträgt 16,30 €.Der Dienstort ist die Ruhr-Universität Bochum. Der Personalrat hat das Recht, an allen Auswahlgesprächen teilzunehmen. Auf Wunsch einer bewerbenden Person (m/w/d) sichert er seine Teilnahme am gesamten Verfahren zu. Bitte wenden Sie sich an wpr@rub.de. Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist eine der führenden Forschungsuniversitäten in Deutschland. Als reformorientierte Campusuniversität vereint sie in einzigartiger Weise die gesamte Spannbreite der großen Wissenschaftsbereiche an einem Ort. Das dynamische Miteinander von Fächern und Fächerkulturen bietet den Forschenden wie den Studierenden gleichermaßen besondere Chancen zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Die RUB steht für Diversität und Chancengleichheit. Daher fördern wir die Zusammenarbeit heterogener Teams und den beruflichen Weg von Menschen, die in den jeweiligen Arbeitsbereichen unterrepräsentiert sind. Die RUB wünscht ausdrücklich die Bewerbung von Frauen. In Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung sind uns ebenfalls sehr willkommen.