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An der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist in der Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften, Department für Humanmedizin, Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie zum nächstmöglichen Zeitpunkt<br/><br/>Wissenschaftlicher Mitarbeiterin (m/w/d) - Bioinformatikerin / Data Scientist (m/w/d) in der Forschungsabteilung der Kinder- und Jugendpsychiatrie
(E 13 TV-L)
im Umfang von 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit für drei Jahre zu besetzen.<br/><br/>Über uns:
Die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften umfasst die Bereiche Humanmedizin, Medizinische Physik und Akustik, Neurowissenschaften, Psychologie sowie die Versorgungsforschung. Zusammen mit den vier regionalen Krankenhäusern bildet die Fakultät VI die Universitätsmedizin Oldenburg. Weiterhin besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin der Universität Groningen.
Die Forschungsabteilung der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg befasst sich insbesondere mit den Bereichen Suchterkrankungen im Jugendalter und Traumafolgestörungen bei Kindern und Jugendlichen sowie der Untersuchung der Folgen von pränatalen Belastungen für das Kind. Neben der Entwicklung und Evaluation von präventiven und psychotherapeutischen Angeboten für Kinder und Jugendliche geht es insbesondere auch um die Untersuchung der Rolle von neurobiologischen Mechanismen bei der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Erkrankungen.
Unsere Arbeit ist interdisziplinär ausgerichtet: Wir kooperieren eng mit Arbeitsgruppen im In- und Ausland - unter anderem aus den Bereichen Gynäkologie, Kindermedizin und Versorgungsforschung - und arbeiten in hochspannenden multidisziplinären Projekten, die neue Einblicke in die frühkindliche psychische Gesundheit ermöglichen.
Ihre Aufgaben:
Sie werden Teil eines engagierten Forschungsteams und arbeiten von Anfang an aktiv mit. Dazu gehören:
Leitung und Mitarbeit an Forschungsprojekten zu epigenetischen und genetischen Mechanismen im Zusammenhang mit frühen Belastungen, Substanzexpositionen und der psychischen Gesundheit von Kindern
Untersuchung epigenetischer und genetischer Mechanismen der Entwicklung psychischer Gesundheit, einschließlich DNA-Methylierung, epigenetischer Genregulation, Genom-Umwelt- und Gen-Gen-Interaktionen sowie deren Zusammenhang mit psychiatrischen Symptomen und Entwicklungsverläufen
Integration epigenetischer, genetischer, molekularbiologischer, klinischer, psychometrischer und neuropsychologischer Daten
Aufbau und Pflege von Datenbanken, Datenstrukturen und Forschungsinfrastrukturen
Analyse genetischer Mechanismen komplexer und multifaktorieller psychiatrischer und entwicklungsbezogener Phänotypen unter Anwendung statistischer, bioinformatischer und Machine-Learning-basierter Verfahren auf molekulare und multimodale Datensätze
Entwicklung reproduzierbarer Analyse-Workflows sowie Mitwirkung an Datenqualitätskontrollen, Dokumentation, Harmonisierung und Reproduzierbarkeit
Erstellung wissenschaftlicher Publikationen, Konferenzbeiträge und Berichte
Mitarbeit bei Drittmittelanträgen und der Entwicklung neuer Forschungsprojekte
Enge Zusammenarbeit mit Partnerinnen aus Klinik, Psychologie, Molekularbiologie, Genetik, Epigenetik und Bioinformatik
Unterstützung bei der Betreuung von Promovierenden, Masterstudierenden und wissenschaftlichen Hilfskräften
Durchführung von Lehre im Umfang von 4 LVS
Ihr Profil:
Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium sowie Promotion (Diplom [Uni]/Master oder vergleichbarer Abschluss) in Genetik, Epigenetik, Molekularbiologie, Bioinformatik, Biomedizinischen Wissenschaften, Data Science oder einem verwandten Fachgebiet
Fundierte Forschungserfahrung in Epigenetik, Genetik, Molekularbiologie, Molekularpsychiatrie oder Genom-Umwelt-Forschung
Erfahrung mit molekularen und epigenetischen Methoden, insbesondere DNA-Methylierungsanalysen, genomweiten Methylierungsprofilen, Genexpressionsanalysen sowie eQTL-Ansätzen
Kenntnisse epigenetischer und molekularer Mechanismen (z. B. DNA-Methylierung, Histonmodifikationen, Chromatinregulation, nicht-kodierende RNA-vermittelte Regulation) sind wünschenswert
Sehr gute Kenntnisse statistischer Verfahren sowie Erfahrung mit R, Python oder vergleichbarer Statistiksoftware
Erfahrung mit reproduzierbaren Analyse-Workflows, Datenmanagement und Versionskontrolle ist wünschenswert
Interesse an Entwicklungspsychopathologie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, frühen Belastungen, Substanzexpositionen und komplexen Krankheitsmechanismen
Publikationsorientierte Arbeitsweise und Motivation zum Aufbau eines eigenständigen wissenschaftlichen Profils
Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten sowie zur Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Forschungsumfeld
Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Von Vorteil sind:
Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
gute EDV-Kenntnisse, insbesondere der Textverarbeitung, der Tabellenkalkulation (Excel) und der grafischen Darstellung
Erfahrung in der Betreuung von Studierenden im Rahmen von Qualifikationsarbeiten oder Pflichtpraktika
Zusätzliche Erfahrung mit groß angelegten molekulargenetischen Studien sowie der Analyse komplexer, multifaktorieller Phänotypen
Kenntnisse im Bereich Forschungsdatenmanagement
Kenntnisse in Machine Learning oder KI-gestützten Analyseverfahren
Strukturierte, selbstständige und teamorientierte Arbeitsweise sowie ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten
Wir bieten
Ein innovatives Forschungsthema an der Schnittstelle von Epigenetik, Genetik, frühen Belastungen, Substanzexpositionen, kindlicher Entwicklung und psychischer Gesundheit
Möglichkeiten zum Aufbau eines eigenständigen wissenschaftlichen Profils sowie zur strategischen Weiterentwicklung der Forschungsgruppe
Zugang zu molekularen, klinischen, psychometrischen und neuropsychologischen Datensätzen
Enge Zusammenarbeit mit Expert*innen aus Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychologie, Molekularbiologie, Genetik, Epigenetik und Bioinformatik
Möglichkeiten zur Leitung wissenschaftlicher Publikationen, zur Teilnahme an internationalen Konferenzen und zur Mitwirkung an Drittmittelanträgen
Strukturierte Einarbeitung, intensive Betreuung und eine kollegiale Arbeitsatmosphäre, die Ihre fachliche und persönliche Weiterentwicklung unterstützt
Ein dynamisches, wertschätzendes Team mit vielen interdisziplinären Kooperationen im In- und Ausland
Unterstützung bei forschungsbezogenen Auslandsaufenthalten
Bezahlung nach Tarifrecht (Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen) inkl. 30 Tage Jahresurlaub
Ein familienfreundliches Umfeld mit flexibler Arbeitszeit (Gleitzeit) und der Möglichkeit zu anteiliger mobiler Arbeit
Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung
Ein umfangreiches kostenloses Weiterbildungsprogramm sowie eine eigene wissenschaftliche Karriereförderung (https://uol.de/medizin/nachwuchs)
Unser Anspruch
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Weitere Informationen
Die Stelle kann als Habilitationsstelle ausgestaltet werden
Kontakt
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Dr. Mira Vasileva (mira.vasileva@uni-oldenburg.de)
Jetzt bewerben
Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Darstellung Ihrer Motivation, Lebenslauf, Zeugnisse) vorzugsweise per E-Mail als ein zusammenhängendes PDF-Dokument bis zum 15.07.2026 an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Dr. Mira Vasileva (mira.vasileva@uni-oldenburg.de)
Sie kennen Oldenburg noch gar nicht? Sammeln Sie gerne erste Eindrücke unter folgendem Link:
https://www.moin-in-oldenburg.de.
www.uol.de