I. Funktionsbezeichnung
Meisterin/Meister (m/w/d) für den Werkdienst bei der Justizvollzugsanstalt Bochum.
Die Einstellung erfolgt unbefristet mit der Absicht der späteren Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Widerruf. Insofern muss die Bereitschaft bestehen, den zweijährigen Vorbereitungsdienst in der Laufbahn des Werkdienstes, Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt, im Justizvollzug des Landes Nordrhein-Westfalen zu absolvieren. Der Vorbereitungsdienst muss bis zum 40. Lebensjahr begonnen werden (§ 14 Abs. 3 LBG NRW).
Die Vergütung erfolgt gemäß dem für das Land NRW gültigen Tarifvertrag (EG 8), einschließlich der üblichen Sozialleistungen und Zulagen des Justizvollzuges.
Mit Beginn der Ausbildung, nach Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf, erhalten Sie Anwärterbezüge nach der Landesbesoldungsordnung A NRW. Diese richten sich nach der Besoldungsgruppe des späteren Eingangsamtes (hier: A7). Aktuell erhalten die Anwärter/innen neben den Anwärterbezügen einen Anwärtersonderzuschlag, welcher derzeit 70% des Anwärtergrundbetrages beträgt und für die gesamte Dauer der Ausbildung gewährt wird.
Weitere Informationen finden Sie unter:
II. Beschreibung der Behörde
Die JVA Bochum ist eine Justizvollzugsanstalt des geschlossenen Vollzuges für erwachsene Männer mit einer festgesetzten Belegungsfähigkeit von 791 Haftplätzen.
Die Anstalt ist zuständig für
1. Untersuchungshaft, Auslieferungs- und Durchlieferungshaft an Erwachsenen
2. Freiheitsstrafen (Erstvollzug) von 3 bis einschl. 24 Monaten
3. Freiheitsstrafen (Regelvollzug) von 3 Monaten bis einschl. 2 Jahren
4. Freiheitsstrafen von mehr als 30 Monaten entsprechend dem Ergebnis des Einweisungsverfahrens
5. Freiheitsstrafen von mehr als 24 Monaten an Ausländern
6. und verfügt über eine Sozialtherapeutische Abteilung und eine Abteilung für Strafgefangene mit angeordneter oder vorbehaltener Sicherungsverwahrung.
III. Aufgaben und Tätigkeiten
Beamtinnen und Beamte im Werkdienst (WD) leiten Betriebe der Arbeitsverwaltung in Justizvollzugsanstalten (z. B. eine Schlosserei o. Schreinerei), in denen sie Gefangene zur Arbeit anleiten und sie in verschiedenen handwerklichen Berufen ausbilden. Daneben übernehmen sie bei Bedarf Reparatur- und Wartungsarbeiten an Arbeitsgeräten, Maschinen und auch technischen Anlagen der Anstalt.
Die Meisterin/der Meister (m/w/d) hat insbesondere folgende Aufgaben:
7. Belehrung der Insassen über die Vorschriften des Arbeitsschutzes
8. Anleitung, Beaufsichtigung, Zuteilung und Kontrolle der Arbeiten der Insassen
9. Kontrolle der Insassen beim Betreten und Verlassen des Betriebes
10. Beurteilen und Bewerten der Arbeiten der Insassen
11. Erstellen der Lohnabrechnungen in Basis Web
12. Erstellen von Stellungnahmen über das Arbeits- und Sozialverhalten der arbeitenden Insassen
13. Bearbeiten von Aufträgen mit dem Programm NEXUS Web
14. Materialverwaltung
15. Kundenorientiertes Arbeiten
IV. Anforderungsprofil
1.) Fachliche Voraussetzungen
Die Meisterin/der Meister verfügt über:
16. Bestandene Meisterprüfung in einem Handwerk
17. Durchsetzungsvermögen
18. Zuverlässigkeit
19. Organisationsfähigkeit
20. Flexibilität
21. Belastbarkeit
2.) Persönliche Anforderungen/soziale Kompetenz
Die Meisterin/der Meister verfügt über:
22. Bereitschaft, auch in fachfremden Bereichen eingesetzt zu werden
23. einen konzept- und ergebnisorientierten Arbeitsstil
24. Planungs- und Organisationsvermögen
25. Einfühlungsvermögen, Verständnis, Distanzierungsfähigkeit
26. eine ausgeprägte Fähigkeit und Bereitschaft zur Teamarbeit
27. eine überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft
28. Bereitschaft zur Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen
29. Verschwiegenheit und Diskretion
und
30. ist loyal und kritikfähig
31. denkt und handelt strategisch
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, sind sie nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und gleichgestellter behinderter Menschen gem. § 2 Abs. 3 SGB IX sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.
Die folgende Ausschreibung richtet sich ausdrücklich an Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität sowie ausdrücklich auch an Menschen mit Einwanderungsgeschichte.
Bei