In der Klinik für Partikeltherapie am Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen (WPE) ist
zum
im MERCUR Drittmittelprojekt "Hochauflösende Halbleiterdetektoren für die Protonentherapie" eine 75%-Stelle für einen wissenschaftlich Beschäftigten für die Dauer von 24 Monaten zu besetzen.
Die Entgeltzahlung erfolgt entsprechend den tarifrechtlichen Regelungen nach Entgeltgruppe 13 TV-L.
Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen
Am Mühlenbach 1, 45147 Essen
Stunden: 75 Prozent
Beginn:
Arbeiten in der Universitätsmedizin Essen
Als universitäres Klinikum der Maximalversorgung mit einer Kapazität von rund 1.300 Betten betreuen wir mit über 6.000 Beschäftigten in 26 Kliniken, 23 Instituten und Fachzentren jährlich Patienten. Unser Haus bietet medizinische Versorgung, modernste Diagnostik und umfassende Therapie mit höchstem internationalem Standard. Hinzu kommt ein umfangreiches Leistungsspektrum in Forschung und Lehre auf international konkurrenzfähigem Niveau.
Arbeiten im Herzen des Ruhrgebiets
In Essen, im Herzen des Ruhrgebiets und der grünen Hauptstadt Europas 2017, bietet die Klinik für Partikeltherapie am WPE ein herausforderndes Aufgabenfeld bei der Anwendung der hochmodernen Protonentherapie zur wirkungsvollen aber zugleich besonders schonenden Therapie von Tumorerkrankungen. Seit 2013 werden am WPE ambulant Patienten u.a. mit Tumoren des ZNS, Kopf-Hals-Tumoren, Sarkomen, Prostatakarzinomen und Tumoren des Kindesalters mit der Protonentherapie erfolgreich behandelt. Seit seiner Eröffnung hat das WPE einen weltweit anerkannten hervorragenden Ruf erworben. Zahlreiche Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene sind ein Beleg für das hohe therapeutische und wissenschaftliche Niveau unserer Arbeit. Das Ergebnis: unsere Patienten kommen nicht nur aus ganz Deutschland, sondern darüber hinaus auch aus vielen weiteren europäischen und außereuropäischen Ländern zu uns nach Essen. Deswegen suchen wir Sie als Verstärkung für unser Team.
Arbeiten am WPE
In unserem Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen (WPE) wird unter der Leitung von Univ.-Prof. Beate Timmermann eine hochmoderne Strahlentherapie für Tumorerkrankungen mit Protonen angeboten. Herzstück der Anlage ist ein 230 MeV Zyklotron. In den vier Behandlungsräumen befinden sich drei, sich um 360 Grad drehbare Gantries und ein Fixed-Beam Raum mit 2 starren Strahllinien. Jede der drehbaren Gantries wiegt ca. 120 Tonnen und sorgt dennoch für eine Genauigkeit von bis zu 0,25 Grad. Durch die Pencil Beam Scanning Methode (PBS) und ein hochmoderne Therapieplanungssystem wird die Intensitätsmodulierte Protonentherapie (IMPT) eingesetzt. Dadurch kann im WPE bei Tumoren des Zentralen Nervensystems (ZNS) die gesamte Kraniospinale Achse (CSA, beinhaltet Gehirn und Spinalkanal) routinemäßig bestrahlt werden. Die Verfügbarkeit der IMPT ermöglicht zudem einen Simultaneous Integrated Boost(SIB) – also eine gleichzeitige Boostbestrahlung.
Das MERCUR-Projekt
Zur Verbesserung der Dosimetrie von klinischen Protonenfeldern wurde das Forschungsprojekt "Hochauflösende Halbleiterdetektoren für die Protonentherapie" initiiert.
Die Forschung wird gemeinsam mit der Fakultät für Physik der TU Dortmund und der Fakultät für Physik und Astronomie der Ruhr-Universität Bochum betrieben. Die MERCUR-Projektförderung der Universitäten der Universitätsallianz Ruhr unterstützt dieses Projekt.
Die klinische Umsetzung geschieht in Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen (WPE).
Ihr Aufgabenfeld
* Durchführung von Forschungsaktivitäten im oben genannten Projekt mit einem Fokus auf anwendungsspezifische Tests mit dem Ziel einer Promotion.
* Durchführung und Auswertung von Strahltests.
* Integration von modernen Halbleiterdetektoren in anthropomorphe Phantome.
* Durchführung von Rechnungen und Simulationen für dosimetrische Zwecke.
* Anfertigung von Publikationen und Präsentationen von wissenschaftlichen Ergebnissen auf Tagungen.
* Mitwirkung beim Ausbildungsprogramm und beim wissenschaftlichen Austausch des DFG Graduiertenkollegs 3043 AMTEC-PRO.
Ihr Profil
* Ein einschlägiges abgeschlossenes Masterstudium, z.B. in Medizinphysik, Medizintechnik oder Physik
* Englischkenntnisse auf dem B2-Niveau
* Kenntnisse auf dem Gebiet der Strahlentherapie oder der radiologischen Bildgebung
* Programmiererfahrung
* Kenntnisse im 3D-Druck sind erwünscht aber nicht notwendig
Freuen Sie sich auf
* Eine anspruchsvolle, abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit in einem hochqualifizierten, interdisziplinären, aufgeschlossenen und kollegialen Team in einem der europaweit größten Zentren für Protonentherapie sowie praktische Erfahrung im Physik-Team.
* Sie arbeiten eng mit einem Team von strahlentherapeutischen Experten zusammen
* Sie sind Teil eines universitären, interdisziplinären Umfelds mit diversen wissenschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten
* Geregelte Arbeitszeiten ohne Nachtdienste
* Selbständiges Arbeiten in einem harmonischen Team
* Faire Bezahlung nach Tarif (TV-Länder)
* Familienfreundliche Unternehmenskultur, z. B. Ferienprogramm für schulpflichtige Kinder, Beratung und Unterstützung durch das MitarbeiterServiceBüro in allen Lebenslagen
* Aktives Gesundheitsmanagement, z. B. Förderung von Sportangeboten
* Attraktive Zusatzleistungen, bspw. Jobticket für den ÖPNV, Gemeinschaftsevents, Wohnheimplätze
Und als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im GRK AMTEC-PRO tätig werden
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen und Motivationsschreiben an wpe--
PD Dr. Christian Bäumer
Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen (WPE)
Universitätsmedizin Essen
Weitere Auskünfte:
Tel
Bewerbungen von Menschen aller Geschlechter sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Frauen werden entsprechend der gesetzlichen Regelungen bevorzugt behandelt.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Bewerbung geeigneter Schwerbehinderter erwünscht ist. Zur Berücksichtigung einer Schwerbehinderung weisen Sie diese bitte durch geeignete Unterlagen nach.