Kennziffer: III-32/26 Veröffentlicht: 30.01.2026 Beginn: frühestmöglich, befristet
Vergütung: Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen Umfang: Vollzeit; Teilzeitbeschäftigung ist ggf. möglich Bewerbungsfrist: 20.02.2026
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (d/m/w) Fakultät III – Prozesswissenschaften, Institut für Prozess- und Verfahrenstechnik / FG Mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitung
Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, optische Sortiertechnologien für Schüttgüter für höhere Materialdurchsätze zu ertüchtigen. Dies zielt explizit auf Szenarien ab, bei denen Partikel nicht mehr unbedingt vereinzelt vorliegen. In diesen Fällen ist entsprechend dem Stand der Technik keine präzise Sortierung möglich. Im Rahmen des Projekts werden für diese Herausforderung verbesserte Separationsmethoden entwickelt, womit die Sortiergenauigkeit und damit Kosteneffizienz der optischen Sortierung gesteigert wird. Zu den innovativen Ansätzen gehören dabei die Entwicklung und Erprobung nicht-pneumatischer, mechanischer Ausschleusesysteme. Hierdurch wird ermöglicht, Schüttgüter mit erhöhter Partikeldichte zu adressieren, die durch pneumatische Ausschleuse keine hinreichende Impulsänderung erfahren. Als maßgebendes Instrument finden Simulationen auf Basis der Diskreten-Elemente Methode (DEM) Anwendung. Hiermit wird angestrebt, primär eine Optimierung der Konfiguration der geplanten Entwicklungen vorzunehmen und Empfehlungen für die bestmögliche technische Realisierung zu geben, ohne diese zuvor experimentell umzusetzen.
* erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder Äquivalent) in der Fachrichtung Energie- und/oder Verfahrenstechnik, numerischen Ingenieurwissenschaften, Maschinenbau, Naturwissenschaften oder Ähnlichem (erforderlich); überdurchschnittliches Ergebnis erwünscht
* Vorkenntnisse im Bereich der Modellierung mit partikelbasierten Verfahren (z. B. Diskrete-Elemente-Methode) und/oder numerischer Strömungssimulation (CFD) (gewünscht)
* grundlegende Programmierkenntnisse in z. B. C, Fortran, Matlab, Python (erforderlich)
* Vorkenntnisse im Bereich der Mechanischen Verfahrenstechnik und der Sortiertechnik (gewünscht)
* Interesse an ingenieurwissenschaftlicher numerischer und experimenteller Forschungsarbeit (gewünscht)
* gute Deutsch- und/oder Englischkenntnisse erforderlich; Bereitschaft, die jeweils fehlenden Sprachkenntnisse zu erwerben
* Teamfähigkeit, Neugier und Kreativität (gewünscht)
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