Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht ist eine der weltweit führenden Institutionen für die rechtsvergleichende Grundlagenforschung auf den Gebieten des ausländischen und internationalen Privatrechts. Hierfür haben wir die Rechtsordnungen der Welt im Blick, vergleichen sie miteinander und entwickeln Lösungsansätze für das Recht von morgen. Unsere Institutsbibliothek ist die größte Spezialbibliothek Europas und zieht jährlich rund 500 Gäste aus mehr als 50 Ländern nach Hamburg, um zu forschen. Der Arbeitsalltag unserer 155 wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter*innen ist geprägt von Internationalität und wissenschaftlicher Neugier.
Das Institut vergibt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle für eine*n
Doktorand*in / Postdoc (m/w/d) zur Besetzung des Kompetenzzentrums Lateinamerika
Als Leitung des Kompetenzzentrums erforschen Sie die Rechtsentwicklung in ausgewählten lateinamerikanischen Rechtsordnungen. Sie initiieren und organisieren Konferenzen, führen insbesondere Trialogues in Private International Law weiter (https://www.mpipriv.de/trialogues-inpil) und begleiten Kooperationsprojekte sowie Austauschprogramme für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Ihre länderspezifischen Fachkenntnisse bringen Sie in rechtsvergleichende Institutsprojekte ein. Insbesondere unterstützen Sie deutsche Gerichte bei der Ermittlung ausländischen Rechts durch die Ausarbeitung von Rechtsgutachten. Zudem begleiten Sie die Bibliothek bei der Beschaffung einschlägiger Literatur und betreuen Wissenschaftler*innen aus den jeweiligen Ländern. Wir geben Ihnen Gelegenheit, daneben eigenständige Forschung auf den Gebieten des Kompetenzzentrums durchzuführen und zu publizieren, und wir fördern Ihren weiteren wissenschaftlichen Werdegang.
Ihre juristische Ausbildung und/oder Promotion oder Ph.D. haben Sie überdurchschnittlich abgeschlossen. Nun möchten Sie sich als Doktorand*in oder Postdoc an einem internationalen Forschungsinstitut weiterqualifizieren oder haben den Wunsch zu habilitieren. Sie verfügen über ein ausgeprägtes wissenschaftliches Interesse an internationalen privatrechtlichen Fragestellungen, ausländischen Rechtsordnungen und der Rechtsvergleichung. Sie verfügen über gute spanische und/oder portugiesische Sprachkenntnisse und haben nachweislich ein besonderes Interesse an den lateinamerikanischen Rechtsordnungen. Zudem beherrschen Sie die deutsche und die englische Sprache fließend in Wort und Schrift.
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich an unserem renommierten Forschungsinstitut weiter zu qualifizieren. Der Arbeitsalltag am Institut ist geprägt von Internationalität und wissenschaftlicher Neugier. Eine hervorragende wissenschaftliche und organisatorische Infrastruktur sowie ein gutes Arbeitsklima zeichnen das Institut aus.
Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht. Ferner will die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb insbesondere aufgefordert, sich zu bewerben.
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