Ihre Aufgaben
Wenn Sie mehr über diese Stelle wissen möchten oder eine Bewerbung in Erwägung ziehen, lesen Sie bitte die folgenden Stelleninformationen.
eigenständige Durchführung eines empirischen und theoretischen Promotionsprojekts zur Anwendung und den Folgen prädiktiver Technologien in der Strafjustiz (z.B. bei Risikoanalysen, Bewährungsentscheidungen oder der Strafzumessung)
vergleichende Analyse der institutionellen, normativen und sozialen Logiken der Nutzung von Computational Predictions, ausgehend von der US-amerikanischen Strafjustiz
Untersuchung, inwiefern diese Technologien Prozesse der Inklusion, Anerkennung und Gerechtigkeit beeinflussen, z.B. soziale Ungleichheiten reproduzieren oder verstärken
aktive interdisziplinäre Kooperation und Vernetzung mit den Projektpartnern in A06, insbesondere zur Verzahnung der justizorientierten Forschungsergebnisse mit der erziehungswissenschaftlichen Perspektive des Teams
Präsentation der Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Fachtagungen sowie deren Publikation in einschlägigen Fachzeitschriften
Anforderungsprofil
Gesucht wird eine analytisch versierte Persönlichkeit entweder mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund mit Fokus auf (Straf-)Recht oder mit juristischem Hintergrund mit Fokus auf Rechtssoziologie/Kriminologie.
Fachliche Anforderungen
ein überdurchschnittlich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) in Soziologie, Kriminologie oder einem verwandten sozialwissenschaftlichen Fach mit einem rechtlichen Schwerpunkt. Alternativ: Abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaft mit kriminologischem oder rechtsvergleichendem Schwerpunkt. xniyctf Internationale Bewerbungen, gerade aus den USA, sind willkommen
verhandlungssichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift (Arbeitssprache im internationalen Kontext)
Bereitschaft, sich Deutschkenntnisse anzueignen (sofern nicht vorhanden)
Wünschenswerte Qualifikationen
Methodenkompetenz in der Durchführung empirischer (qualitativ und/oder quantitativ) und/oder theoretischer Forschung
Kenntnisse in der Kritischen Justizforschung, vorzugsweise mit Bezug zu „Law & Technology“
Kenntnisse der US-Strafjustiz und/oder des US-amerikanischen Strafrechtsdiskurses
nachgewiesenes Interesse oder Erfahrungen in der vergleichenden Forschung (USA/Deutschland)
Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit
Ihre Vorteile
Die Stelleninhaber*in führt ein eigenständiges Promotionsvorhaben durch, das an der Schnittstelle von Rechtssoziologie/Kriminologie und „Law & Technology Studies“ angesiedelt ist.
Hinweise zur Bewerbung
Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 25.02.2026 unter Angabe der Kennziffer SFB 1750-A06 ausschließlicher per E-Mail (in einem zusammengefassten PDF-Dokument, max. 5 MB) an folgende E-Mail-Adresse: .
Bitte erwähnen Sie im Anschreiben, falls Sie sich auf weitere SFB 1750 Stellen beworben haben.