Wir suchen zum 1. Oktober 2026 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt danach eine n Doktorand in (m/w/d) für das Fellowship-Projekt "Die Geschichte des Europäischen Arbeitsrechts" unter der Leitung von Professor Dr. Thorsten Keiser und Professor Stefan Vogenauer. Ihre Aufgaben Sie entwickeln, koordinieren und verfolgen ein Dissertationsprojekt innerhalb des Forschungsprogramms in dem genannten Bereich. Sie publizieren Ihre Forschungsergebnisse und arbeiten unter Anleitung von Professor Stefan Vogenauer und Professor Dr. Thorsten Keiser aktiv an den Forschungsaufgaben des Instituts mit. Ihr Profil Vorausgesetzt wird ein mit weit uberdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes Hochschulstudium der Rechts-, Geistes- oder Sozialwissenschaften. Sie verfugen uber sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift und sind gegebenenfalls bereit, Deutschkenntnisse zu erwerben. Kenntnisse der französischen Sprache sind wunschenswert. Ihr Lebenslauf lässt das Potenzial erkennen, Forschung auf international hohem Niveau zu betreiben. Sie arbeiten selbstständig und bringen ein starkes Interesse an interdisziplinärem und vergleichendem Arbeiten mit. Unser Angebot Sie erwartet eine anspruchsvolle und vielseitige Tätigkeit in einem internationalen Forschungsumfeld mit hervorragender Infrastruktur und gutem Arbeitsklima. Wir bieten Ihnen eine befristete Vollzeitstelle (derzeit 39 Stunden/Woche) mit Dienstort Frankfurt/Main; mobiles Arbeiten ist derzeit grundsätzlich mit einem prozentualen Anteil von bis zu 40 Prozent pro Monat möglich. Die monatliche Vergutung beträgt zum gegenwärtigen Zeitpunkt 3.185,72 EUR brutto. Dies entspricht, je nach familiären Umständen, einer Nettovergutung von ca. 2.163 EUR plus einer Jahressonderzahlung. Die Stelle ist auf drei Jahre befristet; in Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit einer Verlängerung um ein Jahr. Eine Lehrverpflichtung besteht nicht; wenn gewunscht, wird Teilnahme an der Lehre unterstutzt. Fur Ihre Promotion haben Sie unbegrenzten Zugang zu einer weltweit renommierten Spezialbibliothek und Zugriff auf eine Vielzahl von Datenbänken. Sie bekommen einen Arbeitsplatz gestellt und erhalten umfassende akademische und administrative Unterstutzung. Wir gewähren großzugige Finanzierung fur Forschungsaufenthalte in Archiven und Bibliotheken sowie fur die Teilnahme an auswärtigen Konferenzen und Fachtagungen. Es bestehen weitreichende Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterbildung. Bei Bedarf können Kurse zum Erlernen der deutschen oder französischen Sprache finanziert werden. Das Institut befindet sich auf dem Campus Westend, einem der schönsten Universitätsgelände Europas im Herzen der weltoffenen Stadt Frankfurt am Main, dem Finanz- und Bankenzentrum der größten europäischen Volkswirtschaft, an dem zahlreiche Kanzleien und Jurist innen tätig sind. Das Forschungsprogramm wird in Kooperation zwischen der Abteilung "Europäische und vergleichende Rechtsgeschichte" und dem Fachbereich Rechtswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgefuhrt, wo Ihnen Arbeitsplätze zur Verfugung stehen. Nach erfolgreicher Promotion wird Ihnen der Doktortitel durch die Universität Gießen verliehen. Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind ausdrucklich erwunscht. Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt. Wir begrußen Bewerbungen jedes Hintergrunds. Die Max-Planck-Gesellschaft will den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrucklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerbungsverfahren Die Bewerbung sollte in englischer oder deutscher Sprache verfasst sein und folgende Dokumente enthalten: Anschreiben mit Nennung Ihres Forschungsvorhabens und Erklärung, inwiefern Ihr Profil den Auswahlkriterien entspricht; Namen und Anschriften (postalisch und elektronisch) von drei Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftlern, die sich bereit erklärt haben, Ihnen ein Gutachten auszustellen; ausfuhrlicher Lebenslauf; Publikationsverzeichnis; Forschungsvorhaben (bis zu funf Seiten); Zeugnisse von schulischen und universitären Abschlussen sowie beruflichen Tätigkeiten; Schriftprobe im Umfang von ca. 20 Druckseiten (Seminararbeiten, Zeitschriftenaufsätze, Buchkapitel etc.). Ihre Bewerbung reichen Sie bitte bis zum 1. Juni 2026 ausschließlich online uber unser Bewerberportal ein. Bitte lassen Sie Ihren Gutachter innen all Ihre Bewerbungsunterlagen zukommen und bitten Sie sie, die Gutachten bis zum Bewerbungsschluss am 1. Juni 2026 direkt an zu schicken. Gutachten können nur per E-Mail eingereicht werden. Sie mussen nicht unterschrieben sein, sofern sie von der offiziellen E-Mail-Adresse der Gutachter in abgesandt werden. Wenn Ihre Bewerbung uberzeugt, werden wir Sie zu einem Auswahlgespräch einladen. Kontakt Fur weiterfuhrende inhaltliche Informationen wenden Sie sich gerne an Professor Dr. Thorsten Keiser () oder Professor Stefan Vogenauer (). Fur Fragen zu den vertraglichen Arbeitsbedingungen wenden Sie sich bitte an Anna Heym (). Jetzt bewerben Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie Hansaallee Frankfurt am Main