An der Freien Universität Berlin, Fachbereich Rechtswissenschaft, Institut für Arbeitsrecht, ist im Rahmen des von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Promotionskollegs „Gerechte Arbeit und demokratische Wirtschaft: Grundlagen der Tarifautonomie“ (PK ), ab 01.09. die für vier Jahre befristete Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) (w/m/d) zu besetzen.
Im Promotionskolleg "Gerechte Arbeit und demokratische Wirtschaft" werden in insgesamt neun Promotionen Fragen zu den Grundlagen der Tarifautonomie untersucht. Im Zentrum stehen arbeits-, privat- und verfassungsrechtliche Fragestellungen, daneben aber auch interdisziplinäre Perspektiven. Das Kolleg wird von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert, die ersten Stipendien sollen zwischen November und Februar angetreten werden.
Aufgabengebiet:
Wahrnehmung von Forschungsaufgaben im drittmittelfinanzierten Forschungsprojekt "Gerechte Arbeit und demokratische Wirtschaft: Grundlagen der Tarifautonomie", Habilitation auf dem Gebiet der Grundlagen des Privatrechts oder des Kollektivarbeitsrechts, wissenschaftliche Untersuchung zu Fragen der Grundlagen der Tarifautonomie. Im Zentrum stehen arbeits-, privat- und verfassungsrechtliche Fragestellungen, daneben aber auch interdisziplinäre Perspektiven.
Eine weitere wesentliche Aufgabe besteht in der Konzeption und Durchführung des wissenschaftlichen Begleitprogramms für das Kolleg: propädeutische Seminare, Schreibwerkstätten, Kolloquien, etc. Hinzu kommt die Mitwirkung bei der individuellen akademischen Betreuung der Kollegiat*innen. Schließlich geht es um die Konzeption weiterer Kolleg-Bausteine mit Außenwirksamkeit wie Vortragsreihen, Veröffentlichungen und Workshops.
Die Tätigkeit lässt hinreichend Raum für die eigene Qualifizierung (Habilitation), die zugleich einen Beitrag zur Forschung im Kolleg liefern sollte.
Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium (Erste juristische Prüfung) und abgeschlossene Promotion (ggf. noch zur Verteidigung)
Erwünscht:
• Erste juristische Prüfung mit Prädikat
• zweite juristische Prüfung
• Promotion mit mindestens "sehr gut"
• gewisse Vertrautheit mit thematisch einschlägigen Nachbarwissenschaften (etwa Ökonomie, Soziologie, Philosophie, Geschichte)
• Erfahrungen in der wissenschaftlichen Lehre oder sonst anspruchsvoller Bildung junger Erwachsener
• Idee für ein Habilitationsprojekt im Feld oder mit Verwandtschaft zum Thema des Kollegs.