Umweltinformatik kooperativ (B.Sc.)
Umweltinformatik (B.Sc.) studieren – Informatik, Nachhaltigkeit und Daten für Umweltlösungen. Der Bachelorstudiengang Umweltinformatik vereint Informatik mit aktuellen Themen der Umwelt und Nachhaltigkeit. Studierende lernen die Erhebung, Analyse, Modellierung und Visualisierung von Umweltdaten – sowie die Entwicklung digitaler Lösungen für Klimaschutz, Energiewende, Mobilität und Gesundheit auf dieser Grundlage. Sei es bei Klimamodellen, digitalen Stadt-Zwillingen oder datenfundierten Umweltanalysen: In der Umweltinformatik entwickelst du nicht nur Programme, sondern beschäftigst dich auch mit Lösungen für tatsächliche gesellschaftliche Probleme. Der Studiengang ist in NRW einmalig und setzt die erfolgreiche Geoinformatik an der Hochschule Bochum konsequent fort – mit einem noch intensiveren Fokus auf Umwelt, Nachhaltigkeit und moderne Informatik.
Ausbildung plus Studium – nicht nacheinander, sondern parallel. Das ausbildungsbegleitende Konzept verknüpft eine Berufsausbildung im Bereich Vermessungstechnik / Fachinformatik und ein Studium zum Bachelor of Engineering. Solange Ausbildung und Studium parallel verlaufen (2 Jahre bzw. 4 Semester), besuchen Studierende 2-3 Tage pro Woche die Hochschule, die anderen Tage sind sie im Betrieb. Nachdem Ausbildungsabschluss geht es in Vollzeit weiter mit dem fünfsemestrigen Vertiefungsstudium, das mit der Bachelor-Arbeit abschließt. Nach nur 9 Semestern verfügst Du über einen Berufsabschluss und einen Bachelor-Abschluss!
Studieninhalte und Schwerpunkte
Der Bachelorstudiengang Umweltinformatik vereint verschiedene Fachrichtungen, hat einen hohen Praxisbezug und ist klar informatikzentriert aufgebaut. Er integriert Inhalte aus der Informatik, der Geoinformatik, den Umweltwissenschaften sowie dem Software-Engineering und bereitet gezielt auf anspruchsvolle Aufgaben an der Schnittstelle von IT, Umwelt und Gesellschaft vor. Dabei erwirbst du sowohl fundierte Programmier- und Datenkompetenzen als auch ein tiefes Verständnis für ökologische, räumliche und nachhaltigkeitsbezogene Fragestellungen.
Im Studienverlauf lernst du, Umwelt- und Geodaten zu erfassen, zu analysieren, zu modellieren und visuell aufzubereiten. Dazu gehören unter anderem Datenbanken, Web- und Anwendungsentwicklung, Statistik, Modellierung, GIS-Technologien sowie Methoden der Umweltanalyse. Ergänzt wird dies durch Grundlagen der Umweltwissenschaften, etwa zu Klima, Wasser, Energie oder Mobilität, sodass du technische Lösungen immer im fachlichen Kontext bewerten kannst.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf semesterübergreifenden Projekten: Ab dem 2. Semester arbeitest du kontinuierlich in interdisziplinären Teams an praxisnahen Fragestellungen – zum Beispiel im Umweltmonitoring, bei der Auswertung von Sensordaten oder bei digitalen Anwendungen für Kommunen, Regionen und Unternehmen. Die Projektstruktur orientiert sich bewusst an realen Arbeitsprozessen und fördert neben fachlichen Kompetenzen auch Teamarbeit, Projektmanagement und Kommunikation.
Optional kannst du dein Studium durch eine Vertiefung im Bereich Geoinformatik individuell ausrichten. Diese legt einen stärkeren Fokus auf räumliche Daten, GIS-Analysen, Kartographie und geobasierte Anwendungen und ist besonders geeignet für Studierende mit Vorerfahrungen etwa aus einer Geomatik- oder verwandten Ausbildung. So kannst du dein Profil gezielt schärfen und dich auf bestimmte Berufsfelder vorbereiten.
Was macht den Studiengang Umweltinformatik besonders?
Du setzt Informatik gezielt für gesellschaftlich relevante Fragestellungen ein. Im Bachelor Umweltinformatik programmierst, analysierst und modellierst du datenbasierte Lösungen für reale Herausforderungen – von Klimawandel und Energiewende über nachhaltige Mobilität bis hin zu Umweltgesundheit und lebenswerten Städten.
Dabei erhältst du eine fundierte informatische Ausbildung. Du lernst Programmierung, Software Engineering, Data Science und Künstliche Intelligenz und wendest diese Kompetenzen systematisch in Umwelt- und Nachhaltigkeitskontexten an. Der Studiengang ist einzigartig in NRW und verbindet Informatik, Umweltwissenschaften und Geoinformatik zu einem klaren, zukunftsorientierten Profil.
Ein echtes Alleinstellungsmerkmal sind die semesterübergreifenden, praxisnahen Projekte: Ab dem zweiten Semester arbeitest du kontinuierlich in Teams an realen Fragestellungen aus Forschung, Verwaltung und Praxis. Du entwickelst Software, analysierst reale Umweltdaten, baust Modelle und erlebst, wie deine Arbeit Wirkung entfaltet – etwa im Umweltmonitoring, in der Stadt- und Regionalentwicklung oder bei digitalen Zwillingen.
Der Studiengang ist bewusst interdisziplinär angelegt. Informatik trifft auf Umwelt, Gesundheit, Verkehr und Energie. Genau diese Kombination macht Absolventinnen und Absolventen besonders gefragt. Als konsequente Weiterentwicklung der Geoinformatik an der Hochschule Bochum profitierst du zudem von langjähriger Erfahrung, starker Praxisanbindung und einer modernen didaktischen Ausrichtung.
Kurz gesagt: Wenn du gern programmierst, mit Daten arbeitest und deine Informatikkenntnisse sinnvoll einsetzen möchtest, bietet dir die Umweltinformatik genau den richtigen Rahmen.
Karrierechancen Umweltinformatik – Berufsfelder & Einstieg
Absolvent*innen der Umweltinformatik sind gefragte Fachkräfte: Sie verbinden tiefes IT-Know-how mit Umwelt- und Nachhaltigkeitskompetenz – eine Kombination, die in vielen Branchen dringend gesucht wird.
Berufsfelder und Tätigkeiten
Nach dem Bachelor (und ggf. einem anschließenden Masterstudium, z. B. Geoinformatik) arbeitest du unter anderem:
* in Ingenieur-, Planungs- und IT-Büros
* bei Kommunen, Landes- und Bundesbehörden
* in Umwelt-, Energie- und Verkehrsunternehmen
* bei Forschungsinstituten und Hochschulen
* in Start-ups im Bereich Nachhaltigkeit, Smart Cities oder Datenanalyse
Typische Tätigkeitsprofile sind z. B.:
* Entwicklung von Umwelt- und Geoinformationssystemen
* Analyse großer Umwelt- und Geodatenbestände
* Aufbau digitaler Zwillinge für Städte, Regionen oder Infrastrukturen
* Modellierung von Klima-, Energie- oder Verkehrsszenarien
* Softwareentwicklung für nachhaltige Anwendungen
* Beratung zu datenbasierten Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien
Auch eine Weiterqualifikation im Master Geoinformatik oder der Einstieg in den öffentlichen Dienst (z. B. mit Geoinformatik-Schwerpunkt) ist möglich.
Weitere Informationen zum Studiengang