Das Universitätsklinikum Ulm steht mit seinen Mitarbeitenden für eine moderne Patientenversorgung mit hoher Qualität, Spitzenforschung und eine auf die Zukunft ausgerichtete medizinische Lehre sowie Ausbildung in attraktiven Berufsfeldern. Voraussetzungen dafür sind qualifizierte und engagierte Mitarbeitende.
In unserer Klinik für Neurologie (Ärztliche Direktoren: Herr Prof. Dr. K.G. Häusler und Herr Prof. Dr. J. Weishaupt) ist ab sofort folgende Position zu besetzen:
Studienarzt oder Facharzt (w/m/d).
Vertragsart: Befristet
Beschäftigungsart: Vollzeit
Bewerbung bis: 31.05.2026
Die Position ist als Kombination in den Bereichen der Huntington-Ambulanz unter oberärztlicher Leitung von Prof. Dr. Landwehrmeyer und der Interdisziplinären Neuroonkologischen Ambulanz, oberärztliche Leitung Neurologie durch Frau PD Dr. Rebecca Kassubek, zu besetzen.
Die Huntington-Ambulanz des Universitätsklinikums bietet Menschen mit der Huntington-typischen Genveränderung – mit und ohne Symptome - sowie ihren Familien eine möglichst umfassende Versorgung. Neben der klinischen Versorgung bieten sich vielfältige Möglichkeiten zur klinischen Forschung. Die Ambulanz ist an das Europäische Huntington-Netzwerk (EHDN) angeschlossen. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Ärzt*innen, Wissenschaftler*innn, Therapeut*innen und Selbsthilfegruppen innerhalb Europas mit dem Ziel, die Huntington-Krankheit näher zu erforschen und in Zukunft besser behandeln zu können. Die zentrale Koordination des Netzwerks liegt beim Universitätsklinikum Ulm und wird von Professor Dr. Landwehrmeyer geleitet.
Die interdisziplinäre neuroonkologische Ambulanz wird in der Neurologie in Kooperation mit der Abteilung für Innere III – Hämatologie und Onkologie durchgeführt. Hier werden vorwiegend Patient*innen mit hirneigenen Tumoren betreut. Schwerpunkt liegt in der Durchführung der tumorspezifischen Systemtherapien sowie der Koordination anderweitiger therapeutischer Maßnahmen wie Operationen und Strahlentherapie sowie der regelmäßigen Verlaufskontrollen. Es besteht neben der Kooperation mit der Klinik für Hämatologie und Onkologie eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Radioonkologie und der Klinik für Neurochirurgie. Im Rahmen des interdisziplinären neuroonkologischen Tumorboards werden die Verläufe und entsprechende Anpassungen der Therapien der Patient*innen wöchentlich interdisziplinär besprochen. 14-tägig erfolgt darüber hinaus eine Teilnahme am Molekularen und Familiären Tumorboard zur Planung individualisierter Therapieoptionen anhand spezifischer molekularer Veränderungen im Tumorgewebe.
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