Die Universität Bayreuth ist eine forschungsorientierte Universität mit international kompetitiven und interdisziplinär ausgerichteten Profilfeldern in Forschung und Lehre. An der Universität Bayreuth ist in der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften ab 01.07.2027 eine
W3-Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft
im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zu besetzen.
Die zu berufende Persönlichkeit (m/w/d) vertritt in Lehre und Forschung das Fachgebiet der Neueren deutschen Literaturwissenschaft in seiner ganzen Breite mit Schwerpunkt in der Literatur von der Zeit ab 1770 bis zur Gegenwart. National und international sichtbare Publikationen sowie Erfahrungen mit der kompetitiven Einwerbung von Drittmitteln sind Voraussetzung für die Berufung. Thematisch und methodisch soll das Profil an die wissenschaftlichen Schwerpunkte der Bayreuther Germanistik anschlussfähig sein. Erwartet wird die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit.
Die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber (m/w/d) entwickelt die Germanistik in ihren vielfältigen Vernetzungen in Lehre und Forschung an der Universität Bayreuth weiter und engagiert sich in kooperativen Forschungsvorhaben. Die Professur wirkt maßgeblich an den germanistischen Bachelor-, Master- und Lehramtsstudiengängen mit.
Die Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) müssen im Bereich der Neueren deutschen Literaturwissenschaft durch einschlägige Forschungs- und Publikationstätigkeiten und eine breite Lehrerfahrung (auch in Lehramtsstudiengängen) ausgewiesen sein. Das Forschungsprofil muss mehrere historische und theoretisch-methodologische Schwerpunkte aufweisen und damit ein breites Interesse an literaturwissenschaftlichen Fragestellungen dokumentieren.
Erwünscht ist ein nachgewiesenes Forschungsinteresse an Gegenwartsliteratur, den Beziehungen von Literatur zu Medien, Theater und Musik sowie den Digital Humanities. Wünschenswert sind Erfahrungen in der akademischen Selbstverwaltung.
Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung und die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualifikation einer Promotion nachgewiesen wird, und eine Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen, die auch im Rahmen einer Juniorprofessur oder außerhalb des Hochschulbereiches erbracht sein können. In das Beamtenverhältnis kann gemäß der bayerischen gesetzlichen Regelung berufen werden, wer das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Ausnahmen sind in dringenden Fällen möglich (Art. 60 Abs. 3 BayHIG).
Die Universität Bayreuth schätzt die Vielfalt ihrer Beschäftigten als Bereicherung und bekennt sich ausdrücklich zum Ziel der Chancengleichheit der Geschlechter. Wissenschaftlerinnen werden hierbei mit Nachdruck um ihre