Erfolgreiche Fortpflanzung der Vögel in Gefahr
Das beheimatet zahlreiche Vögel, die ihre Nistplätze am Boden der offenen und halboffenen Freiflächen anlegen. Während der Brutzeiten sind diese sogenannten Bodenbrüter sehr empfindlich gegenüber Störungen. Werden sie öfter durch vorbeistreifende Fußgänger oder umherlaufende Hunde gestört und – sicher unbeabsichtigt – vom Nest aufgescheucht, geben sie ihr Gelege auf. Eine erfolgreiche Fortpflanzung ist damit ausgeschlossen und seltene, sogar bedrohte Vogelarten, wie z. B. Heidelerche, Baumpieper oder Goldammer, können keine stabilen Populationen ausbilden.
Vögel profitieren von den Schafen
Schäfer, Schafherde und Hütehunde stören die Vögel im Gegensatz zu freilaufenden Hunden nur wenig, da sie lediglich für zwei bis drei Wochen vor Ort sind und sich für die Vögel gut kalkulierbar in der Gruppe vorwärtsbewegen. Darüber hinaus werden die Nistplätze vorher kartiert. Die Standorte werden dem Schäfer mitgeteilt und von der Beweidung ausgenommen. Die Vögel profitieren sogar von den Schafen, da diese ihnen als „Rasenmäher“ Platz zum Brüten schaffen und gleichzeitig Nahrung freilegen. Insgesamt wirkt sich die Beweidung sehr positiv auf die Entwicklung der Flora und Fauna im Naturschutzgebiet aus.
Durch die Einhaltung des helfen Sie mit, diese wertvolle Fläche zu erhalten.