Am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften ist für das Wintersemester 2026/27 im Zeitraum vom 01.10.2026 bis 31.03.2027 die
Gastprofessur für Kritische Gesellschaftstheorie
im Umfang von 100% zu besetzen.
Aufgaben:
Die interdisziplinäre Gastprofessur ist dem Selbstverständnis der älteren Kritischen Theorie verpflichtet, ihrer Ideologie- und Gesellschaftskritik. Dieses Selbstverständnis soll für die kritische Reflexion zeitgenössischer Fragen und Probleme genutzt werden.
Mögliche Themenfelder sind:
• Nationalsozialismus und Erinnerungskultur/-politik
• Materialistische Ökonomiekritik
• Ideologien der Ausgrenzung und Ungleichheit
• Materialistisch-feministische Gesellschaftstheorien
• Rassismustheorien
• Antiziganismustheorien
• Rechtsextremismus
• Faschismustheorien
• Psychoanalyse und Sozialpsychologie
• Bildungstheoretische Ansätze im Umfeld der Kritischen Theorie
• Geschichtsphilosophische Ansätze im Umfeld der Kritischen Theorie
Am Fachbereich wird die Gastprofessur am Institut für Soziologie angebunden. Der Umfang der Lehrverpflichtung beträgt 8 Semesterwochenstunden. Die Konzeption und Durchführung der Lehrveranstaltungen findet in Rücksprache und Zusammenarbeit mit dem die Gastprofessur verantwortenden studentischen Arbeitskreis statt. Erwartet wird ein Lehrengagement in den sozialwissenschaftlichen Studiengängen (Politikwissenschaft, Soziologie) und angrenzenden Disziplinen (B.A., M.A., Lehramt Bildungswissenschaften). Besonders freuen wir uns über originelle Seminarkonzepte.
Voraussetzungen:
Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) für die studentisch organisierte Gastprofessur für Kritische Gesellschaftstheorie besitzen ein einschlägiges Profil in Forschung und Lehre in der Soziologie, der Politikwissenschaft oder einer Nachbardisziplin. Die Promotion wird vorausgesetzt, die Promotionsurkunde ist für die Beauftragung erforderlich. Bewerbungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswuchswissenschaftlern (m/w/d) sind ausdrücklich erwünscht. Wiederholte Bewerbungen sind möglich.
Die JLU begrüßt qualifizierte Bewerbungen unabhängig von biologischem und sozialem Geschlecht (m/w/d), Behinderung, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.