Das Friedrich-Loeffler-Institut gehört zu den weltweit führenden Forschungsinstituten auf dem Gebiet der Tierseuchen, des Tierschutzes, der Tierhaltung, der Tierernährung und der Nutztiergenetik. Es gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat und unterrichtet und berät die Bundesregierung auf diesen Gebieten.
Für das Institut für internationale Tiergesundheit / One Health (IITG) ist am Hauptsitz Greifswald – Insel Riems zum nächstmöglichen Termin die Stelle
einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (PostDoc) (w/m/d)
in Teilzeit mit der Hälfte der wöchentlichen Arbeitszeit (derzeit 19,5 Std.) zu besetzen. Die Beschäftigung erfolgt befristet bis zum 31.12.2028 im Rahmen des Projektes: „One Health und regionale Vernetzung für nachhaltige Gesundheit in Subsahara-Afrika“.
Aufgaben:
Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber übernimmt die wissenschaftliche Bearbeitung und Koordinierung der Projektkomponenten Zoonosen, Tollwut und Surveillance. Inhaltliche Schwerpunkte sind:
1. Unterstützung des Veterinärsystems bei der Erstellung und Implementierung von Surveillanceplänen in den Partnerländern
2. Planung und Unterstützung des Veterinärsystems bei der Durchführung von Feldstudien in den Partnerländern
3. Unterstützung der Veterinärsysteme der Partnerländer beim Aufbau und der Optimierung von Laborkapazitäten zur Detektion von AMR und Zoonosen
4. Koordination und Vernetzung von beteiligten Arbeitsgruppen in Deutschland und den Partnerländern
Anforderungen:
5. Abgeschlossenes Hochschulstudium der Veterinärmedizin
6. Promotion
7. Sehr gute Englischkenntnisse
8. Erfahrung im Bereich der Detektion und Bekämpfung von Tierseuchen / Zoonosen
9. Mehrjährige internationale Arbeitserfahrung, insbesondere mit Partnern im globalen Süden
10. Bereitschaft zu längeren Dienstreisen in tropische und subtropische Klimazonen in Afrika
Von Vorteil sind:
11. Kenntnisse zum aktuellen Stand der Umsetzung von Surveillance Aktivitäten zu zoonotischen Erregern in den primären Zielländern (Namibia, Nigeria, Tansania (Sansibar))
12. Erfahrungen mit intersektoraler Arbeit und dem One Health Konzept
13. Insbesondere Erfahrungen in der Zusammenarbeit von Veterinärmedizin/Humanmedizin und Anthropologie/Soziologie
Die Arbeiten des IITG sind multidisziplinär am FLI und international stark vernetzt. Daher erwarten wir eine gute Kommunikations- und Teamfähigkeit.
Die Tätigkeit beinhaltet Reisetätigkeit in die Zielländer ggfs. den Einsatz im Sicherheitsbereich, was eine Sicherheitsüberprüfung gem. Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) und besondere Schutzvorkehrungen vor Gesundheitsgefahren erfordert. Die persönliche und gesundheitliche Eignung ist daher Voraussetzung für die Stellenbesetzung.
Neben einer interessanten und abwechslungsreichen wissenschaftlichen Tätigkeit in einem hochmotivierten internationalen Umfeld bieten wir Ihnen eine Beschäftigung nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Die Eingruppierung erfolgt je nach Erfüllung der tariflichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 14 TVöD, Tarifgebiet – Ost.
Unser Institut engagiert sich für ein familienfreundliches Arbeitsumfeld durch flexible Arbeitszeiten sowie die grundsätzliche Möglichkeit zur Teilzeitbeschäftigung. Zu unseren Sozialleistungen gehören ein betriebliches Gesundheits- und Wiedereingliederungsmanagement, eine betriebliche Sozialberatung, betriebliche Altersvorsorge sowie vermögenswirksame Leistungen. Alle unsere Standorte sind an den ÖPNV angebunden.
Wir leben ein diverses und weltoffenes Miteinander. Das Friedrich-Loeffler-Institut verpflichtet sich zur Inklusion. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderungen sind daher ausdrücklich erwünscht. Diese werden im Auswahlverfahren bevorzugt berücksichtigt.