Im Institut für Germanistik (IfG) des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Osnabrück ist zum 01.04.2026 oder später an der Professur für „Neuere und Neueste Deutsche Literatur“ (Prof. Entgeltgruppe 13 TV-L, 100%)
Die Stelle gehört zu einem Drittmittelprojekt mit dem Titel „‚Eine neue Ordnung der Dinge‘: Sozialer und kultureller Wandel in den brieflichen und journalistischen Netzwerken Heinrich von Kleists“, das von der DFG und dem AHRC (Arts and Humanities Research Council) gefördert wird. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen die Vernetzungspraktiken des Schriftstellers Heinrich von Kleist, die dieser im Rahmen seiner umfangreichen Briefkorrespondenz sowie seiner innovativen journalistischen Projekte betrieben hat. Sie sollen im Hinblick auf fünf thematische Schlüsselbereiche untersucht werden: (1) Politik, (2) Militär, (3) Ökonomie, (4) Kommunikation und Verkehr und (5) visuelle Künste. Das Projekt wird in deutsch-britischer Kooperation durchgeführt, Projektleiter sind auf deutscher Seite Prof. Erstellung und Pflege einer Webseite für das Projekt
Kommentierung von englischen Übersetzungen ausgewählter Texte Kleists
Überdurchschnittlich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (M.A./Staatsexamen) und eine sehr gut abgeschlossene Promotion in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft oder der Vergleichenden Literaturwissenschaft/AVL
Ein Forschungsschwerpunkt in der Literatur des 18./Nachgewiesenes Forschungsinteresse und/oder Lehrerfahrungen zum Werk Heinrich von Kleists (z. B. in Gestalt einer Abschlussarbeit, eines Aufsatzes, eines Buchkapitels, einer Monographie oder einer Lehrveranstaltung)
Interesse für Medien-, Kommunikations- und Technikgeschichte
Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
Zusammenarbeit mit Wissenschaftler*innen aus zwei verschiedenen deutschen und britischen Universitäten
Erwerb von Kompetenzen im Bereich internationaler Forschungskooperation und des internationalen Wissenschaftsmanagements
Die Einbindung in und die Förderung durch das Zentrum für Promovierende und Postdocs an der Universität Osnabrück mit Schwerpunkt auf Personalentwicklung und Mentoring für die wissenschaftliche Karriere
Auf die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung wird hingewiesen.
Als familiengerechte Hochschule setzt sich die Universität Osnabrück für die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie ein.
Die Universität Osnabrück will die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders fördern. Schwerbehinderte Bewerber*innen und diesen gleichgestellte Personen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen ausschließlich in digitaler Form (eine integrale PDF-Datei mit allen Unterlagen, die Textprobe separat) unter Angabe des Kennwortes ENO/DUB_2026 bis zum 29.01.2026 an das Sekretariat des Instituts für Germanistik unter ifg@uni-osnabrueck.Nähere Auskünfte zu dieser Stellenausschreibung erteilen Ihnen Frau Prof. dubbels@uni-osnabrueck.Dr. Christian Moser ( c.moser@uni-bonn.