Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts und gehört zu den Instituten der Leibniz-Gemeinschaft. Es hat die Aufgabe, neue Erkenntnisse über Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit zu gewinnen.
Die Abteilung Fettzell-Entwicklung und Ernährung (ADE) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt
1 Doktorand*in (m/w/d)
Projektbeschreibung
Im Rahmen eines durch die Leibniz-Gemeinschaft geförderten Projektes soll die oder der erfolgreiche Kandidat*in sich mit der physiologischen Regulation antikörper-produzierender Plasmazellen im Kontext von Alterung und ernährungsbedingten Einflüssen auseinandersetzen. Plasmazellen zeichnen sich durch ihren hohen Energiebedarf aufgrund von zeitlebens hohen Produktionsraten für Antikörper aus, was mit einem einzigartigen metabolischen Profil hinsichtlich einer adäquaten Nährstoffversorgung in der komplexen Mikroumgebung des Knochenmarks einher geht.
In einem interdisziplinären Forschungsansatz und in enger Zusammenarbeit mit Projektpartnern am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) in Berlin soll die räumliche Architektur des Knochenmarks als Heimat der Plasmazellen mittels moderner bildgebender Verfahren und molekularbiologischer Analysen kartiert werden. Es soll untersucht werden, inwiefern metabolische Signale, aber auch die metabolische Gesundheit, das langfristige Überleben von Plasmazellen in der Knochenmarksnische beeinflussen, dabei sollen die folgenden zwei Schwerpunkte betrachtet werden:
1. Untersuchungen von Alterungs- und Ernährungs-bedingten Einflüssen auf die molekulare Heterogenität von Plasmazellen
2. Räumlich-temporal aufgelöste Analyse der Zusammensetzung des Knochenmarks
Im Vordergrund stehen modernste Methoden aus den Bereichen, wie Einzelzell-Analysen, räumlich aufgelöste Transkriptomik und der Einsatz bzw. die Analyse von transgenen Reporter-Mausmodellen, mit deren Hilfe das Vorkommen von Plasmazellen in bestimmten Regionen des Knochenmarks sichtbar gemacht werden kann.
Ihr Profil:
3. Sehr guter M.Sc.-Abschluss in einer biologischen, ernährungswissenschaftlichen, bioinformatorischen oder medizinischen Fachrichtung
4. Hintergrundwissen im Bereich Stoffwechselforschung ist von Vorteil
5. Erfahrung bei der Auswertung von Omics-Datensätzen, v.a. Transkriptomen bzw. Einzelzell-Datensätzen vorteilhaft
6. Erfahrungen mit durchflusszytometrischen Methoden (FACS) und/oder tierexperimentellem Arbeiten vorteilhaft
7. Sehr hohe Motivation und Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit in einer vielseitigen Forschungsumgebung
Wir bieten:
8. Intensive wissenschaftliche Betreuung sowie Einbindung in eine strukturierte Graduiertenausbildung
9. Enge Zusammenarbeit mit experimentell arbeitenden Kolleg*innen und Bioinformatiker*innen am Institut
10. Ein dynamisches und interaktives Forschungsumfeld sowie hervorragende Arbeitsbedingungen und exzellente technische Ausstattung
11. Vergütung nach TV-L Entgeltgruppe 13 (65 %), zzgl. Jahressonderzahlung und betrieblicher Altersversorgung
12. Möglichkeiten der gezielten Fort- und Weiterbildung
13. Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie
14. Gute verkehrstechnische Erreichbarkeit mit dem ÖPNV bzw. Pkw (einschließlich kostenlosem Parkplatz)
15. Arbeitgeberzuschuss zum VBB-Firmenticket
16. 30 Tage Urlaub
17. Teilnahme am Vorteilsprogramm für Mitarbeitende („Corporate Benefits“)