Die Arbeitsgruppe „Klinische Demenzforschung“ (Leitung: Prof. Dr. Stefan Teipel) entwickelt und validiert innovative Methoden zur Verbesserung der Demenzdiagnostik, zum Monitoring des Krankheitsverlaufs sowie zur Evaluation von Interventionseffekten. Vorbehaltlich der Finanzierungszusage des Projektträgers ist ab dem 01.04.2026 eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) mit 50 % der regelmäßigen Arbeitszeit, befristet auf 3 Jahre, zu besetzen.
An der Schnittstelle von digitaler Technologieentwicklung, Medizin, Sozialwissenschaften und Ethik untersuchen wir die Auswirkungen neuer digitaler Diagnosesysteme auf Patientinnen und Patienten, Angehörige, professionell Pflegende sowie Ärztinnen und Ärzte. Im interdisziplinären Projekt „BehAIve: Verhaltensüberwachung und Unterstützung älterer Menschen“ (gefördert im Rahmen der Landesexzellenzinitiative durch das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern) entwickeln wir ein KI-Assistenzsystem für geriatrische Patientinnen und Patienten. Dazu werden unter anderem Bewegungs- und Umgebungssensoren in ein intelligentes Wohnungssteuerungssystem integriert, das die Aktivitäten des täglichen Lebens unterstützen soll.
1. Konzeption von situationsbezogenen Erklärungen für das KI-Assistenzsystem und Begleitung der technischen Umsetzung durch die Projektpartner und -partnerinnen
2. Multiperspektivische Untersuchung und Bewertung der Verständlichkeit des KI-Assistenzsystems
3. Untersuchung des Informationsbedarfs von Patientinnen und Patienten in Bezug auf die Chancen und Risiken eines intelligenten Wohnungssteuerungssystems
4. Erstellung wissenschaftlicher Vorträge und Publikationen im Rahmen des eigenen beruflichen Tätigkeitsbereichs
5. Mitarbeit in einem interdisziplinären Forschungsteam an der Schnittstelle von Technik, Versorgung und Ethik
6. Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder Diplom) in Psychologie, Gerontologie, Gesundheitswissenschaften, Sozialwissenschaften oder verwandten Disziplinen.
7. Kenntnisse von Methoden der empirischen Sozialforschung oder der qualitativen Forschung sowie praktische Arbeitserfahrung.
8. Interesse an klinischen und psychosozialen Fragestellungen an der Schnittstelle von Ethik, Klinik und Technik.
9. Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Sprache und Schrift sind erforderlich.
10. Erfahrung mit interdisziplinärer Arbeit ist erwünscht.