Wir sind ein Ort für das Nachdenken über Recht. Wir erforschen seine Theorie und Geschichte in vergleichender Perspektive. Das Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main ist mit seinen über 150 Mitarbeiter*innen ein weltweit führendes Forschungsinstitut im Bereich der juristischen Grundlagenforschung. Wir suchen zum 01.10.2026 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n
Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)Digital Humanities
Mit umfangreichen Digitalisierungsprojekten zum Aufbau digitaler Quellencorpora und rechtshistorischer Bildsammlungen sowie mit der Arbeit an digitalen Quelleneditionen nehmen die Digital Humanities bereits jetzt einen wichtigen Platz in der Arbeit des Instituts ein. Zusammen mit den Mitgliedern der Forschungsgruppe sowie Kolleg*innen aus Wissenschaft, Bibliothek und IT entwickeln Sie Konzepte und definieren Anforderungen an digitale Werkzeuge für die Durchführung verschiedener Projekte im Rahmen des Forschungsprojekts. Sie wirken an der Konzeption und Umsetzung von Datenmodellen und Ontologien mit, die darauf ausgelegt sind, die verschiedenen Projekte zu unterstützen und eine vollständige semantische Interoperabilität zwischen den Systemen zu gewährleisten. Sie tragen zur Erforschung und Weiterentwicklung von Fragestellungen und Methoden der Digital Humanities bei und leisten einen Transfer Ihrer theoretischen und anwendungsbezogenen Kenntnisse in die Arbeit der Forschungsgruppe. Sie bringen Ihr Wissen aktiv in den Fachdiskurs ein und haben die Möglichkeit, an wissenschaftlichen Tagungen und Seminaren teilzunehmen und diese mitzugestalten! Ihre Aufgaben sind:Entwicklung von Wissensgraphen historischer Daten (Data Modeling/Ontology Design, Abfrage- und Analysemethoden mit SPARQL).Weiterentwicklung von wissenschaftlichen Benutzungsoberflächen (interaktive Webapps mit R/Shiny, innovative Publikationsformate) zur Verknüpfung von Wissensgraph, Transkription und Bild- und Kartenmaterial.
Sehr gutes Englisch in Wort und Schrift ist unabdingbar.
eine befristete Vollzeitstelle (derzeit 39 Std./Woche), die grundsätzlich teilbar isteine anspruchsvolle und vielseitige Tätigkeit in einem internationalen Forschungsumfeld mit hervorragender Infrastruktur und gutem Arbeitsklima30 Urlaubstage pro Jahr, ab 2027: 31 Tagemobiles Arbeiten und flexible Arbeitszeiten gemäß unseren Betriebsvereinbarungengute Anbindung an den ÖPNV und Zuschuss zum Deutschland-Job-Ticket; institutseigene Parkplätzebetriebliches GesundheitsmanagementVereinbarkeit von Beruf und Familie (u. a. Kinderbetreuung in der Kooperations-Kita Kairos Riedberg)
Die Vergütung richtet sich entsprechend Ihrer Qualifikation nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes Bund (TVöD Bund) bis Entgeltgruppe 13 unter Einschluss der Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes inklusive betrieblicher Altersvorsorge (VBL). Die Stelle ist befristet für 3 Jahre.
Die Max-Planck-Gesellschaft ist bemüht, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter sind ausdrücklich erwünscht. Die Max-Planck-Gesellschaft will den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung über unser Online-Bewerbungsportal. Nach einer ersten Auswertung der Unterlagen werden die ausgewählten Bewerber*innen zu Vorstellungsgesprächen am Institut in Frankfurt oder in einer anderen, noch zu vereinbarenden Form eingeladen.Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und RechtstheorieHansaallee 4160323 Frankfurt am Main