Das Friedrich-Loeffler-Institut gehört zu den weltweit führenden Forschungsinstituten auf dem Gebiet der Tierseuchen, des Tierschutzes, der Tierhaltung, der Tierernährung und der Nutztiergenetik. Es gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat und unterrichtet und berät die Bundesregierung auf diesen Gebieten.
Am Standort Greifswald - Insel Riems, im Institut für molekulare Virologie und Zellbiologie (IMVZ), suchen wir
eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (Doktorandin / Doktorand) (w/m/d)
im Rahmen des EU-Projektes „Quantitative Diagnostik mittels Massenspektrometrie“ befristet bis zum 31.12.2028. Die Einstellung soll zum nächstmöglichen Termin, voraussichtlich zum 01.04.2026 bis spätestens 01.06.2026, erfolgen.
Die Arbeitsgruppe „Proteomik und Systembiologie“ setzt insbesondere Massenspektrometrie, aber auch andere omics Techniken zur Beantwortung von virologischen und zellbiologischen Fragen ein. Neben der Identifikation von Proteinen von verschiedenen Krankheitserregern werden auch die Wirtsantwort im Laufe der Infektion, als auch die Entdeckung neuer Interaktionspartner viraler Proteine bearbeitet. Hierfür werden massenspektrometrische Techniken mit biochemischen, molekularbiologischen und zellbiologischen Techniken kombiniert. Ein Schwerpunkt ist dabei zurzeit die Untersuchung des Virus der Afrikanischen Schweinepest (Gruppe Asfarviren), welches auf molekularer und infektionsbiologischer Ebene besser charakterisiert werden soll.
Aufgaben:
1. Kultivierung von Mikroorganismen und Zellkulturen
2. Molekularbiologische Arbeiten und Infektionsexperimente
3. Proteomische Probenvorbereitung, massenspektrometrische Messungen und Analyse der Daten
4. wissenschaftliche Kollaboration innerhalb des EU-Netzwerkes
Anforderungen:
5. ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) der Biochemie, Biologie, Veterinärmedizin oder einer verwandten naturwissenschaftlichen Fachrichtung
6. Beherrschung der deutschen oder englischen Sprache zur Arbeit im wissenschaftlichen Umfeld
7. Interesse an virologischen Fragestellungen und Massenspektrometrie
Von Vorteil sind:
8. Erfahrungen in mikrobiologischen Techniken und Molekularbiologie
Training in Labormethoden, Unterweisung zur Bedienung des Massenspektrometers und Unterstützung bei Hochdurchsatzanalysen wird geboten. Eine selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise, eine gute Arbeitsorganisation, Motivation und Teamfähigkeit sowie Belastbarkeit werden vorausgesetzt.
Die Tätigkeit beinhaltet den Einsatz im Sicherheitsbereich, was eine Sicherheitsüberprüfung gem. Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) und besondere Schutzvorkehrungen vor Gesundheitsgefahren erfordert. Die persönliche und gesundheitliche Eignung ist daher Voraussetzung für die Stellenbesetzung.
Neben einer anspruchsvollen und abwechslungsreichen wissenschaftlichen Tätigkeit in einem interdisziplinären Umfeld bieten wir Ihnen:
9. eine Beschäftigung und Vergütung nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes, je nach Erfüllung der tariflichen Voraussetzungenbis zur Entgeltgruppe 13 TVöD-Bund, Tarifgebiet Ost
10. eine Beschäftigung in Teilzeit (25,35 Stunden/Woche), die es unabhängig von der Arbeitszeit ermöglicht, die Doktorarbeit anzufertigen
11. eine Jahressonderzahlung sowie vermögenswirksame Leistungen
12. eine ausgezeichnete Forschungsinfrastruktur und eine professionelle Supervision
13. interessante Fortbildungsmöglichkeiten im Rahmen der Graduiertenschule
14. die Mitarbeit in einem hochmotivierten Team
Unser Institut engagiert sich für ein familienfreundliches Arbeitsumfeld durch flexible Arbeitszeiten ohne Kernarbeitszeiten. Zu unseren Sozialleistungen gehören ein betriebliches Gesundheits- und Wiedereingliederungsmanagement, eine betriebliche Sozialberatung sowie eine betriebliche Altersvorsorge. Alle unsere Standorte sind an den ÖPVN angebunden.
Das Friedrich-Loeffler-Institut ist bestrebt, den Anteil der Frauen zu erhöhen. Frauen werden daher besonders aufgefordert, sich zu bewerben.
Wir leben ein diverses und weltoffenes Miteinander. Das Friedrich-Loeffler-Institut verpflichtet sich zur Inklusion. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderungen sind daher ausdrücklich erwünscht. Diese werden im Auswahlverfahren bevorzugt berücksichtigt.