Im Rahmen eines DFG-Projekts suchen wir eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in zur Durchführung chemischer und isotopenchemischer Studien von Bohrkernen des Oman Drilling Projects (ICDP). In dem Drittmittelprojekt werden Sie verschiedene Hypothesen zur Entstehung und Entwicklung unterschiedlicher Gesteine der unteren Kruste und des obersten Mantels des Oman-Ophioliths testen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern an anderen geowissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführt. Im Kontext der Projektarbeiten besteht die Möglichkeit zur Promotion.
Beginn des Projektes ist der 01.07. oder zum frühestmöglichen Zeitpunkt nach der erfolgten Auswahl.
Wir bieten ein aufgeschlossenes und attraktives wissenschaftliches Umfeld mit moderner instrumenteller Ausstattung im Institut (u.a. neuer Reinraumbereich, MC-ICPMS, TIMS, Sektorfeld-ICP-MS, elektronenmikroskopische Methoden) und Kontakte zu anderen geowissenschaftlichen Einrichtungen in der Region Berlin-Potsdam.
Aufgabengebiet:
Die Arbeit beinhaltet Probencharakterisierung, -auswahl und -präparation, Elementabtrennung im Reinraum, Massenspektrometrie mit Fokus auf Re-Os-, Rb-Sr-, Sm-Nd-, und U-Th-Pb-Isotopensystematik, sowie Dateninterpretation, Präsentation of nationalen und internationalen Konferenzen und Publikation der Resultate. Organisatorische Mithilfe im Laborbetrieb und bei der Einweisung von studentischen Mitarbeitenden und Praktikant*innen wird erwartet.
Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium (Master) in Geologie bzw. Geowissenschaften oder in verwandten Studiengängen.
Erwünscht:
Für die vorgesehenen Präparationsarbeiten sind praktisches Geschick und praktische Erfahrungen in Isotopengeochemie/Geochemie (Reinraum, TIMS, ICPMS) erwünscht.
Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse (C1) in Wort und Schrift sind ebenfalls erwünscht.