Ihre Aufgaben
Ihre Aufgaben umfassen:
* Aufbau und Leitung eines eigenständigen Forschungsprogramms im Bereich Brain-Machine-Interface / neuronale Schnittstellen
* Durchführung klinisch-translationaler Forschung zu u. a.:
o Invasiven und nicht-invasiven neuronalen Interfaces
o Neuroimplantaten (z. B. ECoG, intracorticale Ableitungen)
o Closed-Loop-Systemen, Neurostimulation und Neurorehabilitation
o digitalen neurotechnologischen Therapiekonzepte
* Enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen:
o Neurochirurgie, Neurologie, Neurophysiologie und Neurowissenschaften
o Ingenieur-, Informatik- und Datenwissenschaften
o nationalen und internationalen akademischen sowie industriellen Partnern
* Aktive Mitwirkung beim Aufbau und bei der Durchführung der studentischen Lehre (Humanmedizin und weitere Studiengänge der MUL-CT) sowie Entwicklung innovativer, forschungsnaher Lehr- und Lernformate
* Betreuung von Doktorand*innen und Postdoktorand*innen
* Einwerbung kompetitiver Drittmittel (z. B. DFG, BMBF, EU)
* Aktive Mitgestaltung des Auf- und Ausbaus universitärer Forschungsstrukturen an der MUL-CT
Ihre Kompetenzen
Der/Die zukünftige Professor*in hat darüber hinaus folgende Kompetenzen:
Gesucht wird eine wissenschaftlich exzellente Persönlichkeit mit ausgewiesener Expertise in mindestens einem der folgenden Bereiche:
* Brain-Machine- / Brain Computer-Interfaces
* Neurotechnologie / Neural Engineering
* Neuroimplantate und Neurostimulation
* Translationale Neurowissenschaften
Darüber hinaus werden erwartet:
* Hervorragende wissenschaftliche Leistungen mit internationaler Sichtbarkeit
* Ein klar erkennbares eigenständiges Forschungskonzept
* Erfahrung in klinischer oder translationaler Forschung
* Lehrerfahrung an einer medizinischen Fakultät oder vergleichbaren Einrichtung
* Hohe Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit
Einstellungsvoraussetzungen
Die gesetzlichen Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 1 Abs. 2 S. 1 BbgUniMedG i.V.m. § 43 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 bis 3 sowie Nr. 4 lit. a und c BbgHG. Dazu gehören ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Humanmedizin oder vergleichbarer Abschluss, eine abgeschlossene Promotion sowie zusätzliche wissenschaftliche Qualifikationen (Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen).
Internationale Bewerber*innen müssen Deutschkenntnisse in Form eines Sprachdiploms oder eines Sprachzertifikats (gemäß der Kultusministerkonferenz) mindestens auf C1-Niveau nachweisen können.
Die MUL-CT verfolgt die Gleichstellung aller Geschlechter in den personellen Strukturen der Krankenversorgung,
Forschung und Lehre und fordert Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten bevorzugt berücksichtigt. Die Universität begrüßt alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, sozialer Herkunft, Religion oder Alter nach dem Landesgleichstellungsgesetz. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.