Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) sucht für die Mitarbeit in einem Forschungsprojekt zu politischem Protest und politischer Radikalisierung in Deutschland für das Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung (Direktor: Prof. Dr. Swen Hutter) zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis zum 30.9.2027 (mit der Möglichkeit einer Verlängerung)
zwei studentische Hilfskräfte (m/w/d)
mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 12-19 Stunden.
Das WZB ist eine öffentlich geförderte Einrichtung für problemorientierte sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung. Als außeruniversitäres Forschungsinstitut ist es Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und gehört zu den führenden Einrichtungen der Sozialforschung. Am WZB arbeiten ca. 450 Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen und Mitarbeiter*innen in den wissenschaftsunterstützenden Bereichen. Untersucht werden Entwicklungen, Probleme und Innovationschancen moderner Gesellschaften. Die Ergebnisse der WZB-Forschung richten sich an die wissenschaftliche Community, an Expert*innen und Entscheider*innen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, an die Medien und die interessierte Öffentlichkeit.
Die Stelle ist angesiedelt im WZB-Projektteil des interdisziplinären Spitzenforschungsclusters „Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung (MOTRA)“. Im Rahmen des WZB-ProtestMonitoring soll in der zweiten Förderphase die systematische Erhebung und Analyse von Protesten und Radikalisierungsdynamiken in Deutschland fortgeführt werden.
Ihre Aufgaben
1. Unterstützung der wissenschaftlichen Arbeit im Projekt, insbesondere bei der Datenerhebung, bei der Literatur- und Medienrecherche zu Protesten und Radikalisierung oder bei der Erhebung von Protesten aus der Medienberichterstattung
2. Unterstützung bei der statistischen Auswertung und Visualisierung großer Datenmengen, u.a. Textdaten (‚text as data‘)
3. Mitarbeit bei der Erstellung der Datenübersichten und der Erfassung von Forschungsberichten
4. sonstige Hilfskrafttätigkeiten
Ihr Profil
5. Studium einer Sozialwissenschaft (vorzugsweise Social Data Science, Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie oder Kommunikationswissenschaft) oder einer benachbarten Disziplin mindestens im dritten Fachsemester des BA oder eingeschrieben im MA
6. Erfahrung mit Medienrecherchen und mit Inhaltsanalysen
7. Fachwissen im Bereich der politischen Soziologie, Protestforschung und/oder Radikalisierung sind wünschenswert
8. Kenntnisse in einschlägigen Statistik-Software-Programmen (z. B. Stata, R) sind von Vorteil
9. sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
10. sorgfältige und gewissenhafte Arbeitsweise, Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit und Teamfähigkeit
Unser Angebot
11. Vergütung entsprechend der Richtlinien der TdL (zurzeit 13,98 € pro Stunde ohne Bachelorabschluss und 14,59 € pro Stunde mit Bachelorabschluss)
12. ein modern ausgestatteter Arbeitsplatz im Zentrum Berlins
13. internationales, kollegiales und vielseitiges Arbeitsumfeld
14. intensive Einbindung in die wissenschaftliche Community in Form von Kolloquien und Konferenzen
15. umfassende Einarbeitung
16. flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens (mindestens 20% der vertraglich vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit)
17. Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, zertifiziert durch das Audit berufundfamilie
18. Kantine mit modernen Aufenthaltsräumen
19. vergünstigte Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten bei einer Mitgliedschaft im Sozialwerk.Bund
20. Beratungs- und Unterstützungsangebote für WZB-Mitarbeitende in schwierigen Lebenssituationen
Wir schätzen Vielfalt und begrüßen alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung. Das WZB fordert Frauen und Personen mit Migrationshintergrund ausdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.
Für Fragen zur ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich bitte an an das Sekretariat des Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung unter: 030/25491-354/-327.
Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich in der Woche vom 18. Mai 2026 statt.
Weitere Informationen zum Projekt Politischer Protest und Radikalisierung (ProtestMonitoring) unter wzb.eu/de/forschung/wandel-politischer-systeme/zentrum-fuer-zivilgesellschaftsforschung/projekte/politischer-protest-und-radikalisierung-protest-monitoring.