Universität Rostock - LogoIn einem gemeinsamen Berufungsverfahren der Fakultät für Agrar, Bau und Umwelt (AUF) und des Forschungsinstituts für Nutztierbiologie (FBN) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt nach dem Thüringer Modell dieW2-Professur »Biochemie in der Tierernährung« verbunden mit der Leitung eines Fokusthemas und einer Arbeitsgruppe am FBNzu besetzen.Die künftige Stelleninhaberin/Der künftige Stelleninhaber übernimmt am FBN die Leitung und Weiterentwicklung des Fokusthemas »Kritische Lebensphasen von Nutztieren bewältigen«. Ziel ist die Entwicklung valider Indikatoren sowie evidenzbasierter, praxistauglicher Ernährungs-, Management- und Züchtungsstrategien zur Stärkung der Resilienz und zur Minimierung negativer Effekte von Klimawandel, Hitzestress und Krankheiten. Die künftige Stelleninhaberin/Der künftige Stelleninhaber übernimmt am FBN mit einer eigenen Arbeitsgruppe die Leitung und Durchführung innovativer Forschungsprojekte zu ernährungsbedingten Determinanten von Wachstum, Entwicklung, Immunabwehr sowie Energie- und Makronährstoffwechsel bei Schweinen, Geflügel und Nutzinsekten. Mittels physiologischer Phänotypisierung sollen Zusammenhänge zwischen Nährstoffverwertung, Gesundheit und Entwicklung der Tiere identifiziert und daraus evidenzbasierte Fütterungs- und Managementempfehlungen abgeleitet werden.Die Professur vertritt im Bachelorstudiengang »Agrarwissenschaften« und im Masterstudiengang »Nachhaltige Agrarsysteme« die Nutztierwissenschaften mit Schwerpunkten in Stoffwechsel- und Leistungsphysiologie, Ernährungsschäden und Diätetik sowie anatomisch-physiologischen Grundlagen und experimentellen Methoden der Tierernährung. Sie steht für forschungsnahe, praxisorientierte Lehre an der Universität Rostock; Von der künftigen Stelleninhaberin/dem künftigen Stelleninhaber wird erwartet, die Vernetzung zwischen der Universität Rostock und dem FBN in Forschung und Lehre aktiv zu fördern. Darüber hinaus wird erwartet, dass die zukünftige Stelleninhaberin/der zukünftige Stelleninhaber ihre/seine Forschungsexpertise in die Arbeit der Interdisziplinären Fakultät der Universität Rostock (INF) bzw. Geeignete Bewerberinnen und Bewerber verfügen über:ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Agrar-, Tier- oder Veterinärwissenschaften oder verwandter Lebenswissenschaften,eine Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen in Tierernährung / Biochemie / Physiologie (idealerweise mit Bezug zu Monogastriern),eine sehr gute Vernetzung und Präsenz im nationalen und internationalen Umfeld der Tierernährung / Tierphysiologie,ein hohes Engagement, Ambitionen und Erfahrung im Bereich Drittmitteleinwerbung und der Publikationstätigkeit,Lehrerfahrung in einschlägigen Studiengängen, Betreuung von Abschlussarbeiten sowie Leitung interdisziplinärer Teams,die Fähigkeit, eine innovative, interdisziplinäre Forschungsagenda mit hohem persönlichem Engagement und organisatorischem Geschick zu entwickeln,sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse oder die Bereitschaft, sich zeitnah entsprechende Deutschkenntnisse anzueignen.Philip Marzahn, Vorsitzender der AUF-BerufungskommissionTelefon: 0381/498-3200E-Mail: philip.marzahn@uni-rostock.Professor verliehen. didaktischer Gestaltung von Lehrveranstaltungen darzulegen und die Erfahrungen im wissenschaftlichen Management zu beschreiben. Aktives Engagement und Erfahrung bei Einwerbung von Drittmitteln werden erwartet.Die Universität Rostock bekennt sich zu ihren universitären Führungslinien.Die Universität Rostock strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert daher qualifizierte Frauen mit Bezug auf § 7 Abs. 3 des Gleichstellungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei im Wesentlichen gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.Chancengleichheit ist Bestandteil unserer Personalpolitik. Schwerbehinderte Personen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und Qualifikation besonders berücksichtigt.Juni 2026 zu richten an denDekan der Fakultät für Agrar, Bau und Umwelt der Universität RostockJustus-von-Liebig-Weg 6, 18059 Rostockoder per E-Mail an: dekan.auf@uni-rostock.